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20/02/2018

Rezension

[Rezension] Der Todeskünstler von Cody McFadyen

Cover: Bastei Lübbe

Format: Taschenbuch
Seiten: ca. 540 (1034 insgesamt)
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9783404170289
Preis: € 9,99
Originaltitel: Face of death
Reihe: Smoky Barrett
erschienen: 16. Mai 2014

 

Das Grauen ist hier…

Smoky Barrett riecht den Tod, als sie die Tür öffnet. Der Boden und die Wände sind mit Blut getränkt. Auf dem Bett liegen zwei tote Körper – geschändet, entstellt, ausgeweidet. Neben ihnen kauert ein Mädchen. Der Todeskünstler hat sie besucht. Seit Jahren zerstört er ihr Leben, tötet jeden, der ihr lieb ist. Er will sie in den Wahnsinn treiben und nach seinem Bild neu erschaffen. Er wird wieder zu ihr kommen …

Als die FBI-Agentin Smoky Barrett in Cody McFadyens Leben trat, änderte sich für ihn quasi über Nacht alles. Denn die Protagonistin seines ersten Thrillers „Die Blutlinie“ kam bei den Lesern sensationell gut an und machte ihren Autor weltbekannt. Dabei entschied sich McFadyen, der 1968 in Texas geboren wurde, eher spät, seinen lang gehegten Traum vom Schreiben in die Realität umzusetzen. Er war 37 Jahre alt, als er Smoky Barrett erfand. Zuvor hatte er in verschiedenen Berufen gearbeitet, zuletzt als Gestalter von Websites. Mittlerweile wurde aus seinem Debütband eine ganzen Reihe um seine Heldin, und er scheint noch einiges vorzuhaben mit der mutigen Ermittlerin. McFadyen lebt mit seiner Familie in Kalifornien.

Vor ein paar Tagen habt ihr die Rezension zum ersten Teil
des Doppelbandes erhalten. Heute folgt dann Teil 2 mit „der Todeskünstler“.
Auch hier war ich gespannt was mich dieses Mal erwarten würde.
Smoky ist nun, nach dem tragischen Verlust ihres Mannes
und ihrer Tochter, Ersatzmutter für die Tochter ihrer ermordeten Freundin
geworden. Noch immer redet das Mädchen nach dem grausamen Tod an ihrer Mutter
nicht. Doch Smoky kann sich auch so mit ihr verständigen.
Es dauert nicht lange es gibt eine neue Jagd nach einem
Täter. Smoky, gerade im Urlaub, wird angerufen da eine Jugendliche nach ihr
gefordert hat. Das Mädchen, Sarah, möchte nur mit ihr reden. Also macht sich
Smoky auf den Weg und trifft abermals auf einen grausamen Tatort. In diesem das
Mädchen, schweigend am Fenster sitzend. Nur zögerlich erzählt sie, dass es der
Todeskünstler ist, der sie schon seit Jahren verfolgt und nicht allein lässt. Er
tötet all die Leute, die Sarah liebt. Daher ließ sie auch niemanden mehr an
sich heran. Denn das Blutbad was Smoky angetroffen hat, ist die Handschrift des
Künstlers. Abermals geht Smoky hier auf die Jagd nach dem Killer und taucht
gleichzeitig mit dem Tagebuch von Sarah in die Vergangenheit ab.
Wird sie es schaffen den Todeskünstler zu fassen? Lest einfach
selbst Band 2 um Smoky Barrett.
Auch hier hat es Cody McFadyen geschafft die Spannung
durch das ganze Buch aufrecht zu erhalten. Somit bleibt die Blutlinie kein
erfolgreiches Einzelwerk, denn der Todeskünstler kann in meinen Augen hier
vollkommen mithalten.
Mit Faszination und erstaunen liest man hier Sarahs
Geschichte, die von klein auf nur grausames erlebt hat. Man fragte sich zum
Anfang welches Ziel verfolgt er hier mit Sarah und wird er es auch schaffen.
Aber auch Smoky hat weiter mit ihrer Vergangenheit zu
kämpfen. Die Narben sind weiterhin sichtbar und schmerzen ihr noch sehr. Doch
ihr Team steht hinter ihr und geben ihr Kraft und Zuflucht. Doch auch die
Arbeit lässt Smoky wieder aufleben. Man ermittelt hier wieder mit ihr, erlebt
sie in der Mutterrolle, in der sie nun langsam wieder hereinwächst. Immer mit
dem Gedanken ob sie auch ja alles richtig macht. Oft auch ihre Zweifel ob es so
bei ihrer Tochter auch gewesen wäre oder was ihr Mann dazu gesagt hätte. Man
spürt den förmlichen inneren Kampf bei ihr.
Mit Band 2 um Smoky Barrett konnte mich der Autor auch
wieder in den Bann ziehen. Ich bin bereits jetzt schon gespannt was mich im
folgenden Teil um Smoky und ihr Team erwarten wird.
Für die spannenden Lesestunden vergebe ich

erstellt mit Corel PaintShop Pro X5

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