Abendsternchens bunte Welt

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[Rezension] Tiere von Simon Beckett

Tiere – Simon Beckett

Cover: rororo, Bild Ausgabe

Taschenbuch, 288 Seiten, rororo Verlag
ISBN: 978-3499249150
Preis: € 9,99
auch als E-Book erhältlich


Manche Menschen sind Tiere. Nigel ist sicherlich nicht der Hellste. Aber er ist meistens ganz guter Laune. Im Büro gibt es immer etwas zu kopieren, und außerdem sind da Cheryl und Karen. Auch im Pub, den seine Eltern früher führten und in dem Nigel jetzt wohnt, fühlt er sich wohl. Es gibt hier zwar kein Bier und keine Zigaretten mehr, aber Nigel interessiert sich sowieso mehr für Fernsehen und Comics. Und dann ist da noch der Keller. Hier hält Nigel seine Mitbewohner. Dass die nicht freiwillig da unten wohnen, stört Nigel nicht …

Simon Beckett stammt aus einer englischen Arbeiterfamilie und ist in Sheffield groß geworden. Anders als andere Kollegen lässt der 1968 geborene Autor seine Krimis aber nicht am Ort seiner Herkunft spielen: Er möchte seine Objektivität nicht verlieren. Allerdings ist Beckett schon ziemlich viel herumgekommen. So unterrichtete er in Spanien Englisch, in Nevada versuchte er sich im Schießen. Zurück in England, spielte er Schlagzeug in einer Band und schrieb Reportagen für britische Zeitungen und Magazine. Nicht zuletzt durch diese erhielt er tiefe Einblicke in die dunklen und schmutzigen Ecken des Lebens, die seine vor allem in Deutschland enorm erfolgreichen Geschichten gekonnt ausleuchten. Und mit David Hunter hat er sicherlich einen der aktuell faszinierendsten Krimihelden erschaffen.
 

Ich kannte bisher noch kein Buch von Simon Beckett und bin daher ganz offen an das Buch heran gegangen.

Mit Tiere lernen wir ein Teil von Nigel kennen. Wie bereits in der Kurzbeschreibung/Klappentext zu lesen ist er nicht der Hellste. Und das liest man auch heraus. Er lebt alleine in einen alten Pub, seine Eltern verstorben. Er liebt Comics und Disneyfilme. Er hat einen Job beim Arbeitsamt. Man kann sagen als Mädchen für alles. Dort arbeiten auch Cheryl und Karen. Auf Cheryl scheint er eine Art Auge geworfen zu habe. Doch bisher hatte Nigel keinen Kontakt zum weiblichen Geschlecht. Karen hingegen scheint ihn leicht auf den Arm zu nehmen.

Zu Hause hält sich Nigel „Tiere“. Mitbewohner, die keine sein wollen. Gefangen genommen und im Keller eingesperrt. Diese Menschen sind für ihn ekelig und deswegen sperrte er sie auch ein und behandelt sie halt wie Tiere.

Ich bin nie richtig warm mit dem Buch geworden. Man hätte sicher noch mehr aus der Geschichte machen können, das Ende war eins was mir zu gar nicht gefallen hat. Ich hatte es zwar recht schnell ausgelesen, was vielleicht auch am guten Schreibstil lag aber an der Geschichte selbst nicht. Einerseits war Nigel zu bemitleiden, andererseits war er einfach nur krank.

Es gibt immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Diese geben mir aber auch keinen richtigen Aufschluss warum Nigel so geworden ist wie er jetzt ist. War die Mutter daran schuld oder doch der Vater? Nicht so wirklich erkennbar für mich gewesen.

Ich hab das Buch in der Bild-Ausgabe gelesen. Mein Cover ist in einen leichten Beige/Braun-Ton gehalten und zeigte außer dem Schriftzug noch eine Wespe. Die Originalausgabe ist in weiß gehalten und zeigt lediglich den Titel in roter, leicht zerlaufener Schrift.

Da mich das Buch nicht wirklich überzeugen konnte vergebe ich hier nur

erstellt mit Corel PaintShop Pro X5

 
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Rezension

[Rezension] Erinnerung an einen Mörder von Petra Hammesfahr

Erinnerung an einen Mörder von Petra Hammesfahr

Cover: Wunderlich

Hardcover, 448 Seiten, Wunderlich Verlag
ISBN: 978-3805208604
Preis: € 19,90
auch als Taschenbuch u. E-Book erhältlich

Die Zeitungen nannten es eine
blutige Familientragödie. Der achtjährige Felix überlebt. Doch er
erinnert sich an nichts. Nicht, welchen Anblick seine Schwestern und
seine Mutter boten, nicht, was aus
seinem Vater geworden ist. Mit sechzehn meldet sich sein
Unterbewusstsein. Der Sturz eines Lehrers beschwört Bilder herauf, von
denen Felix nicht weiß, wie er sie einordnen soll. Felix glaubt zu
begreifen, was damals passiert ist. Doch er irrt sich.

Petra Hammesfahr wusste schon früh, dass
Schreiben ihr Leben bestimmen würde. Mit siebzehn verfasste sie ihre
ersten Geschichten, aber erst fünfundzwanzig Jahre später kam mit Der
stille Herr Genardy der große
Erfolg. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten,
werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt. Die Autorin
lebt in der Nähe von Köln.

Schon einige Zeit lag dieses Buch auf meinen SuB. Dank einer Challenge Aufgabe habe ich es nun endlich mal gelesen.

Eines Nachmittages wird der achtjährige Felix
blutverschmiert auf der Straße aufgegriffen. In seinem zu Hause hat sich
eine Tragödie abgespielt. Seine Mutter, der Vater und die Schwestern
tot. Erste Befragungen ergaben, das sich Felix an
nichts mehr erinnern kann. Seine Erinnerungen waren irgendwo ganz fest
verschlossen in seinem Gehirn. Warum war er der einzige Überlebende
dieser Familientragödie? Das sein Vater ebenfalls seit dieser Tragödie
gestorben war, erfährt Felix viel erst sehr viel
später. Der Tod von seiner Mutter Lotti und seinen Schwestern Sabine
und Anika wird ihm jedoch direkt von Anfang an gesagt
Nachdem Felix adoptiert wurde, verbringt er einige
Jahre auf einem Internat um dort sein Abitur zu machen. Durch einen
dummen Zufall kommen erste Erinnerungen wieder in ihm hoch. Er zieht
daraus Schlüsse wie sich alles abgeleitet hat. Doch
das seine Variante nicht richtig war, erfährt er etwas später.
Als er nach dem Abitur wieder zu Hause bei seiner
Adoptionsfamilie, hier handelt es sich um den Bruder seiner getöteten
Mutter mit seiner Frau, wird er mit der alten Geschichte wieder
konfrontiert und was lange brach lag kommt nun umso
heftiger zum Vorschein.
Das Buch wird aus der Sicht von Felix selbst
erzählt. Es wurde auch mehr im Erzählstil gehalten. Die einzelnen
Personen haben ihre eigenen Abschnitte erhalten. Als Leser erfährt man
so nach und nach was sich wirklich damals abgespielt hat.
Wie es wirklich war, erfährt man auch erst ganz zum Schluss. Es wurde
viel spekuliert und einiges wiederholte sich, so das der Mittelteil für
mich etwas langweilig war. Erst auf den letzten 100-150 Seiten fing die
Spannung wieder an.
Die Kinder taten mir hier besonders leid, da sie
unter der sehr strengen Hand der Oma sowie Mutter leben mussten.
Körperliche Gewalt war hier an der Tagesordnung. Ganz abgesehen von den
seelischen Verletzungen der Kinder.
Ein wenig unglaubwürdig war für mich das Buch auch
gestaltet als in der Mitte ungefähr die Mafia ins Spiel kam. Auch hat
mich gestört das die Zeitwechsel so mitten im Text passierten und nicht
sofort erkennbar waren. Zum Ende des Buches
war Felix Ende Zwanzig.
Der Schreibstil ließ sich gut lesen und das Schriftbild war auch angenehm.
Nach dem ersten Drittel hat sich für mich das Buch
etwas gezogen da hier die verschiedensten Varianten der Morde
durchgespielt wurden. Es las sich fast immer gleich nur das etwas
geändert wurde. Wie gesagt die letzten 100-150 Seiten waren
dafür wieder spannender.
Daher erhält Erinnerung an einen Mörder von mir auch nur

erstellt mit Corel PaintShop Pro X5

 
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Rezension

[Rezension] Nachschlag von Siegfried Langer

Nachschlag von Siegfried Langer

Cover: Siegfried Langer

Taschenbuch, 208 Seiten, U-Line Dunkelkammer
ISBN: 978-3939239550
Preis: € 12,95
auch als E-Book erhältlich

*Rezensionsexemplar

Eigentlich wollte Björn Tänzer einen ruhigen, gemütlichen Angelurlaub antreten, da erfährt er, dass sein Bruder Ole spurlos verschwunden ist. Von der Polizei als ein
Fall von vielen abgetan, macht sich Björn auf nach Berlin, um auf eigene Faust nach seinem Bruder zu suchen. Dabei taucht er immer tiefer in das geheim gehaltene
Privatleben seines verschlossenen Bruders ein und verstrickt sich
schließlich selbst in der abgründigen SM-Szene der Hauptstadt.
Bald schon wird ihm klar: Süchtig nach immer extremeren Kicks hat Ole
nicht nur mit dem Feuer gespielt, sondern zudem Öl hineingegossen. Ein
gnadenloser Wettkampf gegen die Zeit beginnt. Kann Björn seinen Bruder
finden und retten?

Siegfried Langer wurde 1966 in Memmingen geboren und ist 2014 – nach 18 Jahren in Berlin – wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt.

Bei Nachschlag – Ich bin dein Herr und Mörder handelt es sich um ein SM Thriller von Ole Tänzer. Hinter diesen Namen steckt der Autor Siegfried Langer.

Vielen Dank an dieser Stelle für die Übersendung eines Rezensionsexemplars.

Der Protagonist Ole Tänzer meldet sich zum Geburtstag seiner Mutter nicht. Da es sonst nicht seine Art ist, versucht sie ihn zu erreichen. Doch sie bekommt ihn nichts ans Telefon. So bittet sie ihren weiteren Sohn Björn darum das er nach Berlin fährt und sich dort auf die Suche nach seinem Bruder macht. Björn der eigentlich am nächsten Tag in den Angelurlaub fahren wollte, gibt nach und begibt sich somit auf den Weg nach Berlin.

Dort angekommen, lernt er seinen Bruders „Freundin“ Ulli kennen. Björn erfährt immer mehr über seinen Bruder und glaubt ihn kaum zu kennen. Er kann es nicht glauben das sein Bruder in der SM-Szene zugange ist. Auf der Suche nach Ole, gerät Björn immer mehr und tiefer in die SM-Szene. Von Ole fehlt jedoch weiterhin jede Spur. Eine Leiche wurde gefunden. Handelt es sich hier um Ole?

An dieser Stelle möchte ich aufhören um nicht zu viel zu verraten.

Die Kapitel wurden abwechselnd aus der Sicht zwischen Ole und Björn erzählt. Die Erzählungen der beiden Brüder gingen nahtlos ineinander über.

Der Schreibstil war auch einfach zu lesen. Da das Buch auch nicht ganz so viele Seiten hatte, war man hier auch relativ schnell durch. Die Charaktere wurden meiner Meinung nach ebenfalls gut ausgearbeitet. Mit dem Thema SM kenn ich mich nicht so aus, daher war es schon etwas krass zu lesen was so manches praktiziert wird und was es für Wünsche geben kann. Es wurde hier in keiner Weise etwas pornografisches geschrieben, sondern nur wie ein Sklave, in dem Fall Ole, einen Meister sucht, der seine immer extremeren Fantasien erfüllen kann. Der Thrilleranteil war sehr gut vertreten.

Auch hat es mich gefreut das das Buch an einen Schauplatz in meiner Nähe gespielt hat. Ganz allgemein spielte das Buch zum Großteil in Berlin. Da Björn oder auch Ole jedoch auch ein paar andere Orte besuchte, wurden diese auch kurz beschrieben.

Leider hat mir am Schluss etwas gefehlt. Irgendwie war das Ganze zu schnell vorbei. Genauer möchte ich hier nicht drauf eingehen, sonst würde man den Ausgang der Story verraten. Ansonsten war es super zu lesen und die Spannung war vorhanden.

Daher bekommt Nachschlag von mir 

erstellt mit Corel PaintShop Pro X5

 
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Rezension

[Rezension] HauchNah von Virna DePaul

HauchNah von Virna DePaul

Cover: Mira Taschenbuch

Taschenbuch, 320 Seiten, Mira Taschenbuch

ISBN: 978-3862787425

Preis: € 7,99
auch als E-Book erhältlich

*Rezensionsexemplar

Klick – noch ein Schnappschuss von
der bunten Marktplatzszene. Dann wird die Welt um Natalie Jones dunkel.
Die junge Fotografin erblindet plötzlich und zieht sich völlig zurück.
Bis sie wegen ihres
letzten Fotos, dem Schlüssel in einem grausamen Verbrechen, ins Visier
des Mörders gerät. Special Agent Liam McKenzie soll sie beschützen. In
seiner Nähe spürt sie ein erotisches Knistern. Obwohl sie fühlt, dass
auch er sie begehrt, geht Natalie auf Distanz.
Aus Angst, dass Liam nur Mitleid für sie empfindet … Sie kommen
einander keinen Schritt näher – bis der Killer erneut zuschlägt.

Virna DePaul ist eine New York Times Bestsellerautorin und steht auch auf der Bestselling-Liste von USA Today für erregende, spannungsvolle Erzählliteratur. Ob es um Vampire, eine Spezialeinheit für paranormale Phänomene, heiße Polizisten oder umwerfende identische Zwillingsbrüder geht, ihre fiktiven Geschichten handeln immer von komplexen Individuen, die gewillt sind, auch die unglaublichsten Schwierigkeiten zu überwinden, um der Liebe den Weg zu bahnen.

Auf dem College hatte Virna DePaul Englisch als Hauptfach belegt. Doch trotz ihrer Vorliebe für Shakespeare, Musicals und Liebesromane machte sie ihrem Abschluss in Jura. Zehn Jahre war sie als Staatsanwältin tätig – bis sie ihre Leidenschaft für Schreiben entdeckte.

Natalie leidet an einer erblichen Augenkrankheit die sie mit der Zeit erblinden lässt. Als sie wieder mit ihrer Kamera im Park unterwegs ist und dort beim Marktgeschehen einige Aufnahmen schießt, passiert das was sie erhoffte das es noch nicht kommen wird. Ihr bisheriges schon eingeschränktes Augenlicht verschwindet vollkommen. Später wieder zu Hause kann sie noch leichte Schattierungen wahrnehmen, lebt noch nicht in der vollkommenden Dunkelheit.

Seit diesem Vorfall lebt sie sehr zurück gezogen. Ab und an wird sie jedoch von ihrem Versteck hervorgelockt. Als sie eines Abends nach einen Treffen mit ihrer „Freundin“ nach Hause kommt, merkt Natalie das etwas nicht stimmt. Wenig später wird sie auch schon überfallen. Ihr Haus ist nur sporadisch eingerichtet und da sich Natalie bestens auskennt, kann sie sich in ihr Schlafzimmer retten und so den Täter in die Flucht schlagen.

Mit diesem Fall tritt auch Liam McKenzie, von allen Mac genannt, in den Vordergrund. Er ermittelt gerade an einen Fall der jungen Lindsey. Möglicherweise hängt dieser Fall mit dem Überfall an Natalie zusammen. Vorab holt er sich über ihr einige Informationen ein und fühlt sich dort schon zu ihr hingezogen. Mac hat Angst das dies seine Arbeit behindern könnte.

An dieser Stelle möchte ich meine Zusammenfassung beendet um nicht vielleicht noch zu viel zu verraten.

Der Schreibstil von Virna DePaul hat mir gefallen. Das Buch ließ sich locker und leicht lesen. Die Schriftgröße war hier nicht zu klein. Auf umständliche Wörter wurde hier auch verzichtet. Bisher war mir die Autorin auch unbekannt gewesen. Da mir ihr Schreibstil aber gefallen hat, wird es sicher auch nicht das letzte Buch von ihr gewesen sein was ich gelesen habe.

Auch wurden meiner Meinung nach die Charaktere sehr gut ausgearbeitet. Natalie wurde hier als starke Frau beschrieben, die im innersten jedoch mit ihrer Erblindung zu kämpfen hat. Sie jedoch wollte es allen beweisen, vor allem Mac, das sie es alleine schaffen kann. Auch Mac wurde sehr gut dar gestellt. Der eigentlich keine Beziehung mehr suchte, seit der Scheidung seiner Frau. Seine Zweifel ob das alles so richtig ist, kamen hier gut herüber.

Bei Hauchnah handelt es sich um Romantic Crime Stil. Es war eine gute Mischung aus beiden. Das Knistern war zu spüren aber auch die Spannung war hier vorhanden. Selbst die erotischen Szenen waren angenehm zu lesen.

Wenn du auch Lust auf spannende und gefühlvolle Seiten hast, kann ich dir Hauchnah empfehlen.

erstellt mit Corel PaintShop Pro X5

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Rezension

[Rezension] Verbrechen von Ferdinand von Schirach

Verbrechen – Ferdinand von Schirach

Cover: Piper

Taschenbuch, 208 Seiten, Piper Verlag
ISBN: 978-3492259668
Preis: € 8,99
auch als E-Book erhältlich


Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er – lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.

Ferdinand von Schirach, geboren 1964, arbeitet als Strafverteidiger und Schriftsteller in Berlin. Seine Storybände »Verbrechen« und »Schuld« wurden, genau wie sein erster Roman »Der Fall Collini«, zu internationalen Bestsellern. In mehr als dreißig Ländern erschienen Übersetzungen. Schirach wurde mit dem Kleist-Preis und anderen – auch internationalen – Literaturpreisen ausgezeichnet. Zuletzt veröffentlichte er im September 2013 seinen Roman »Tabu«. In seinen Essays und Reden äußert er sich regelmäßig zu großen gesellschaftspolitischen Themen.
 

Bei Verbrechen handelt es sich um ein Buch das insgesamt 11 Kurzgeschichten enthält. Jede handelt davon das jemand mit dem Gesetz in Berührung kam und zumeist einen Strafverteidiger brauchte. Diese Fälle wurden von Ferdinand von Schirach vertreten. Er erzählt uns mit Verbrechen über 11 Fälle und deren Ausgang. Die erste Geschichte handelt von einem Mann, der sich mittlerweile in Ruhestand befindet, und mit jungen Jahren seine Ehe mit den Worten bis das der Tod uns scheidet besiegelte. Jetzt in seinem Ruhestand, beging er eine grausame Tat. Interessant war zu lesen wie der Fall ausging. Kurz darauf erinnerte ich mich auch, diesen Fall auch einmal im Fernsehen gesehen zu haben.

Lustig fand ich die Geschichte mit den 9 Brüdern und wie einer der Brüder versuchte, seinen Bruder damit vorm Gericht zu retten. Die Verwirrung des Richters und der Staatsanwaltschaft war richtig heraus zu lesen. Ich fand diesen Fall irgendwie recht amüsant.

In einem weiteren Fall wurde sogar ganz zum Schluss Geld gesammelt, damit der Angeklagte zurück in seine Wahlheimat reisen konnte. Da fragte ich mich ob es wirklich so etwas gibt.

Verbrechen bereitete mir angenehme Lesestunden. Da die Geschichten nicht allzu lang waren, konnte man immer eine so zwischendurch weg lesen und schon war das Buch auch beendet. Die Fälle waren interessant geschrieben und auch einfach zu lesen. Keine großen Abschweifungen sondern direkt meist auf den Punkt gebracht. Die Sätze waren nicht zu sehr in die Länge gezogen.

Wieviel Wahrheit hier nun wirklich drin steckt, ist nicht ganz klar. Ich denke allerdings das die Geschichten um die Straftaten eine Mischung aus Realität und Fiktion sind.

erstellt mit Corel PaintShop Pro X5

 
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