[Interview] Autoren interviewen Blogger – Katharina Münz stellt ihre Fragen

Hallo zusammen,

in der Facebook-Gruppe Autoren & Bloggerclub wurde “Autoren interviewen Blogger” ins Leben gerufen.
Ich habe meine Fragen im letzten Jahr von Katharina Münz erhalten. Nun komm ich endlich dazu das Interview für euch online zu stellen.
Viel Spaß mit unserem Interview.Katharina: Liebe Diana, herzlich Willkommen zu unserem „Blind Date“-Interview, für das wir von der lieben Manuela und der lieben Ingrid ausgelost wurden. Vielen Dank, dass du dich bereiterklärt hast, mir in einem Interview Rede und Antwort zu stehen!

Hallo Katharina, ich bin schon sehr gespannt auf deine Fragen. Es ist für mich das erste Mal das ich selbst interviewt werde.

Katharina: Da ich so überhaupt gar nichts von dir weiß, verrate mir doch zunächst den Namen deines Bücherblogs – und die Geschichte, wie du ausgerechnet auf diesen Namen gekommen bist!

Mein Blog trägt den Namen “Abendsternchens bunte Welt”. Das ist eine gute Frage wie ich auf diesen Namen gekommen bin. 🙂 Ich bin ein Fan von Herr der Ringe. Arwen ihr Kettenanhänger trägt in diesen Filmen ja den Namen Abendstern. Da mir diese Bezeichnung gefiel, hab ich diesen Namen im Internet als Abendsternchen angenommen. Da ich mich nicht komplett auf einen reinen Bücherblog festlegen wollte, sondern mir auch noch die Tür für andere Themen offen lassen wollte, wurde daraus noch die bunte Welt.

Katharina: Ich muss gestehen, noch vor zwei Jahren, ehe ich den Verlagsvertrag für mein Debüt unterschrieb, hatte ich keine Ahnung, was Bücherblogs sind. Geschweige denn, dass es so etwas überhaupt gibt. Wie und wann bist du auf die Idee gekommen, über die Bücher, die du liest, zu bloggen?

Mein Blog gibt es regulär seit 2009. Zu dieser Zeit war ich hier nur sehr sporadisch aktiv und hatte es irgendwann ganz sein gelassen. Zum 1. Januar 2014 habe ich meinen Blog wieder reaktiviert und seitdem berichte ich hier über Bücher und die Themen drum herum. Ich hab zu dem Zeitpunkt selbst einige Buchblogs verfolgt und für mich ebenfalls beschlossen das auch ich meine Meinung zu den gelesenen Büchern gerne aufschreiben und mit anderen teilen möchte.

Katharina: Wer über Bücher bloggt, statt über Make up, Mode oder Kochrezepte, muss gerne und viel lesen. Welches Buch hat dich mit dem Lesevirus infiziert?

Ganz klassisch, kann ich hier wie viele andere sagen das Harry Potter mich infiziert hat. Aber nicht nur die HP Reihe sondern auch die schwarzen Juwelen Reihe von Anne Bishop. Wenig später zogen auch die ersten Teile von der Midnight Breed Reihe der Autorin Lara Adrian ein. Somit wurde ich diesen Virus erst gar nicht mehr los.

Katharina: Einer meiner Profs an der Uni sagte vor bald 30 Jahren, Vorurteile hätten durchaus ihren Sinn, denn sie würden verhindern, dass wir wahnsinnig werden, indem sie eine Ordnung vorgeben, die uns hilft, dem Chaos des Alltags Struktur zu geben. Intelligenz bemesse sich nur daran, wer in der Lage sei, die Vorurteile im Einzelfall zu revidieren. Heute bin ich selbst in der Situation, dass ich über Vorurteile in Form von Genreeinteilungen ächze, denn ich schreibe etwas, was so gar nicht in eine Schublade passen mag. Dennoch die Frage an dich: Welche Genres liest du gerne und warum? Und um welche Genres machst du einen Bogen?

Ich lese so gut wie jedes Genre gerne. Mal ist es mehr Fantasy, dann gibt es aber auch wieder eine Zeit in der ich vermehrt Krimis und Thrillers lese. Aber auch die Liebe kommt bei mir in den Büchern nicht zu kurz.

So richtig traue ich mich aber an Science-Fiction ran getraut. Aber wer weiß wann ich meine Nase nicht auch in so ein Buch stecke.
Jedenfalls schließe ich kein Genre vorzeitig aus.
Katharina: Eine weitere, sehr von Eigeninteresse getriebene Frage an dich *lächel*: Was animiert dich, ein Buch zu kaufen? Bist du ein bekennender Coverkäufer, der auf optische Reize anspringt? Oder muss ein knackig formulierter Klappentext dich packen? Vielleicht gehörst du sogar einer dritten Kategorie an und kaufst kein Buch, ohne vorher die Leseprobe gelesen zu haben?Defintiv Coverkäuferin. Mir muss das Cover gefallen, dann lese ich mir auch den Klappentext durch. Macht dieser mich neugierig, dann wird das Buch gekauft oder landet auf meine Wunschliste.

Es gibt aber auch Bücher in meinem Regal die mich vom Cover nicht so überzeugen konnte, dennoch bekommen auch diese Bücher von mir eine Chance. Denn wer weiß was für tolle Geschichten zwischen den Buchdeckeln geschrieben sind.Katharina: Als Autorin, die den Schritt weg von der Verlagsveröffentlichung hin zu Selfpublishing gewagt (und nicht bereut) hat, interessiert es mich, was du von dieser Entwicklung hältst. Liest du nur Verlagsveröffentlichungen oder auch Bücher von Selfpublishern? Wenn du offen bist für SP, was macht für dich den Unterschied zu Verlagsbüchern aus? Oder kannst du keinen feststellen?

Ich lese sowohl Verlagsbücher als auch Bücher von Selfpublishern. Für mich macht das keinen großen Unterschied. Den einzigen Manko den man hier finden kann ist das einige dieser Bücher nicht so gut lektoriert wurden. Diese mindern dann ein wenig die Lust am weiter lesen des Buches.

Ansonsten kann ich auch bei Selfpublishern tolle Geschichten entdecken die mich begeistern können,Katharina: Wenn du dir das ideale, exklusiv für dich geschriebene Buch wünschen könntest – wovon würde es handeln? Oder gehörst du etwa zu der stetig steigenden Zahl an Bloggern, die sich diesen Traum selbst verwirklichen?

Ich hab mich vor einigen Jahren an das Schreiben von Fanficitions probiert. Diese Geschichten wurden von mir jedoch nie zu Ende geschrieben. Ich ziehe vor jedem Autor den Hut, da eine Menge Arbeit dahinter steckt.

Ein Buch für mich sollte spannend sein, mich fesseln, so das ich das Buch nicht aus der Hand legen kann. Da darf es gerne auch mehr Seiten haben. Vielleicht eine ideale Mischung aus Fantasy mit Thrilleranteil sowie einer Liebesgeschichte. Eine schöne bunte Mischung halt. 😉Katharina: Was wünschst du dir beim Lesen? Es gibt ja unterschiedliche Arten, ein Buch zu verfassen, bestimmt kennst du als Bloggerin dich damit aus. Manche Autoren schreiben so, dass du dich, mit dem Buch auf deinem Sofa sitzend, am Lagerfeuer wähnst und die Stimme eines Geschichtenerzählers zu hören meinst, der von Dingen berichtet, die vor langer Zeit an einem weit entfernten Ort geschehen sind. Andere Autoren hingegen agieren wie die ferngesteuerte Kameradrohne eines Filmregisseurs und lassen dich abwechselnd unterschiedlichste Blickwinkel einnehmen. Wieder andere Bücher sind so angelegt, dass sie dir ermöglichen, in den Kopf einer oder maximal von zwei Personen abwechselnd hineinzuschlüpfen. Welche Erzählperspektiven magst du, welche nicht – oder bist du für alles offen?

Ich bin für alles offen. Mal lass ich mir die Story von einer dritten Person erzählen und bin gerne als “Beobachterin” an den Schauplätzen. Sehr gerne bin ich aber auch in den Köpfen der Protagonisten unterwegs um direkt ihre Gefühle zu spüren oder auch ihre Situationen zu erleben.

Wenn das Kopfkino anspringt, dann ist es so als ob man wirklich am Geschehen teilnimmt. Das liebe ich beim lesen.Katharina: Vereinfachend kann man die Lesewelt in zwei Gruppen einteilen: Einerseits diejenigen, die sich ein Happy End wünschen – und andererseits jene, für die es nicht erstrebenswert scheint. Welcher Kategorie gehörst du an und was veranlasst dich dazu?

Ich kann mit beidem leben. Happy Ends sind immer klasse, gar keine Frage. Dennoch kann nicht jedes Buch gut ausgehen. Wenn das Ende schlüssig ist und für mich keine offenen Fragen auf bleiben, dann kann es auch gern mal anders ausgehen,

Katharina: Zuletzt die Frage aller Fragen: Magst du lieber Print oder E-Book oder liest du beides?

Ich lese beides, bevorzuge aber Print. Richtige Buchliebhaben kennen das, man hält ein neues Buch in der Hand und muss erst mal daran schnuppern. Man kann über das Cover streichen, mittlerweile sind ja viele Covers mit Prägedruck versehen. Es macht immer wieder Spaß, zu erkennen, wie das Buch gedruckt wurde.

Ein E-Reader lässt sich gut überall mit hinnehmen. Ist dazu auch leicht. Da es nicht jedes Buch als Print Version gibt, habe ich mit meinen Reader eine gute Ausweichmöglichkeit.
Vor kurzen habe ich erst eine Rezension von einem Buch online gestellt, bei dem es den dritten Band nur  als E-Book Version gibt. Auf ein Print wurde, zum Leidwesen derjenigen welche die ersten beiden Bände im Regal zu stehen haben,verzichtet. So kann ich zwar die Geschichte zuende lesen, bin aber auch ein wenig traurig das die Trilogie nicht vollständig in meinem Regal stehen wird.Katharina: Zum Abschluss möchte ich dir noch die Gelegenheit geben, deinen (zukünftigen) Followern das mitzuteilen, was du schon immer loswerden wolltest!

Ich möchte jeden einzelnen Leser meines Blogs danken, das er oder auch sie meine Beiträge liest. Denn wer bloggt ehrlich gesagt nur für sich allein.

Ich hoffe das ich weiterhin für euch spannende und interessante Bücher lesen und rezensieren werde und es hier noch viel zu lesen geben wird. Eins sei euch gesagt: Mein Lesestoff geht nicht so schnell aus. 😉Katharina: Vielen Dank für die Zeit, die du dir für die Beantwortung meiner Fragen genommen hast.

Vielen Dank Katharina für die tollen Fragen. Es hat mir Spaß gemacht jede einzelne zu beantworten.

Katharina: Ich wünsche dir viele begeisterte Follower!

Dankeschön. Ich wünsche dir hingegen viele begeisterte Leser deiner Bücher.

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