Abendsternchens bunte Welt

Rezension

[Rezension] Belle et la magie: Hexenherz (Band 1) von Valentina Fast

Cover: Impress

Format: E-Book
Seiten: 388
Verlag: Impress
Asin: B01GJS4BXS
Preis: € 3,99
Originaltitel:  /
Reihe: Belle et la magie
erschienen: 1. September 2016

 



Die 17-jährige Isabelle Monvision lebt in den Tiefen eines so geheimen Walds, dass niemand ihn betreten kann, ohne vorher in einen festen Schlaf zu verfallen. Wie alle Hexenmädchen ihres Dorfs muss sie von Kindesbeinen an nicht nur Rechtschreibung und Mathematik lernen, sondern sich auch in der Zauberei üben. Dass das nicht immer so klappt, zeigt sich, als Belle auf einer Pariser Studentenparty den gut aussehenden, aber viel zu arroganten Gaston in eine Kröte zu verwandeln versucht – was ihr nicht ganz gelingt. Doch Belle ist nicht nur irgendeine Hexe, sondern die Tochter der Hexenkönigin, und hat für ihre Fehler geradezustehen. Um den Zauber wieder rückgängig zu machen, muss sie Gaston in den Magischen Wald bringen. Worauf er nur gewartet hat…


Valentina Fast wurde 1989 geboren und lebt heute im schönen Münsterland. Beruflich dreht sich bei ihr alles um Zahlen, weshalb sie sich in ihrer Freizeit zum Ausgleich dem Schreiben widmet. Ihre Leidenschaft dafür begann mit den Gruselgeschichten in einer Teenie-Zeitschrift und verrückten Ideen, die erst Ruhe gaben, wenn sie diese aufschrieb. Ihr Debüt »Royal« entwickelte sich aus einer ursprünglichen Kurzgeschichte zu einer sechsbändigen Reihe.

Vielen Dank an das Rezensionsexemplar welches ich über die Agentur Bookmark erhalten habe. Ich habe mich gefreut, dass ich dieses E-Book lesen durfte.

In Belle et la magie geht es um die 17- jährige Isabelle Monvision, welche im magischen Wald wohnt. Sie ist die Tochter der Hexenkönigin. Belle selbst ist jedoch noch keine vollwertige Hexe. Doch dieser Tag, an dem die vollen Kräfte zur Verfügung stehen sollen, steht schon kurz bevor. Und so lange muss sie neben der Rechtschreibung und Mathematik auch das zaubern üben um ihre späterem

Gemeinsam mit ihrem besten Freund Vincent besucht sie in Paris eine Studentenparty. Der Gastgeber Gaston kommt ihr viel zu arrogant herüber und als er auch noch über Vincent herzieht sieht sie rot und will ihn in eine Kröte verwandeln. Doch ihr Zauber brachte nicht die Wirkung wie Belle sich erhoffte.

Zurück in ihrem Dorf erhält sie von Gaston einen Anruf was sie mit ihm angestellt hat. Sie solle sofort das rückgängig machen. Also muss Belle wohl oder übel wieder in das Haus von Gaston um ihren Zauber rückgängig zu machen. Da ihr das aber nicht gelingt und sie, beim Versuch den Zauber rückgängig zu machen, zusammenbricht ruft Gaston ihre Mutter an. Diese bringt Belle mitsamt Gaston ins Dorf des magischen Wald. Und hier beginnt die Geschichte erst richtig.

Diese werde ich auch aber nicht verraten, denn ihr sollt das Buch doch selbst lesen.

Anfangs hatte ich ein wenig Probleme beim Einstieg bzw. bin ich mit dem Buch nicht so recht warm geworden. Das hat sich aber doch recht schnell gelegt und die Seiten flogen dann auch so vor sich hin.

Belle hat mir als Protagonistin sehr gefallen. Ich habe sie im Laufe der Geschichte lieb gewonnen. Sie ist eine junge, fast erwachsene Frau die mit den alltäglichen Problemen auch zu kämpfen hat. Umgeben von ihren Freunden Sandrine und Vincent bilden sie ein Dreiergespannt seit Kindheitstagen an. Ihre beiden Freunde unterstützen sie wo sie nur können damit Belle eine vollwertige Hexe werden kann.

Gaston war mir von Anfang an nicht ganz geheuer. Man hat recht schnell gemerkt, dass er eigentlich nichts Gutes im Schilde führen kann. Jedoch hat er sich Belle gegenüber nach einer Zeit dann doch recht freundlich gezeigt und man ging von aus das er doch gar nicht so schlecht sein kann.

Der Schreibstil der Autorin hat mir ganz gut gefallen. Wie gesagt nach kurzen Startschwierigkeiten, die vielleicht auch daran gelegen haben das ich parallel ein Thriller gelesen habe, flog ich nur so durch das Buch.

Auch hat mir hier das Cover sehr gut gefallen. Hier ist eine junge Frau zusehen, mit schwarzer Kleidung, so wie die Hexen sie in Belle ihr Dorf tragen. Vermutlich sehen wir hier auf dem Cover auch Belle. Im Hintergrund ist der ein Teil vom magischen Wald zu sehen, der hier aber ein wenig mysteriös wirkt.

Alles in allen kann ich für Belle et la magie eine Leseempfehlung aussprechen.

Da für mich noch Luft nach oben vorhanden ist bekommt das Buch von mir

erstellt mit Corel PaintShop Pro X5

 
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Rezension

[Rezension] Der Augensammler von Sebastian Fitzek

Cover: Droemer

Hardcover 448 Seiten, Droemer Knaur
ISBN: 978-3426198513
Preis: 19,99 €
als Taschenbuch ebenfalls erhältlich

Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Leichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der »Augensammler« keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. „Therapie“, erschienen 2006, war sein erstes Werk – und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie – und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender „Mailoholic“ ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin.

Im April hatte ich der Augensammler von Sebastian
Fitzek gelesen. Es ist das 6. Buch vom Autor. Keines gleicht dem
anderen, jede Story ist anders. Ich habe noch nicht alle gelesen, doch
warten diese bereits in meinem Bücherregal darauf.

In der Augensammler geht’s um den Protagonisten
Alexander Zorbach. Zorbach war seinerseits einmal Polizist. Er
quittierte seinen Dienst, nachdem er eine Täterin erschossen hatte die
ein Kind entführte. Jetzt arbeitete er als Polizeireporter
bei einer Berliner Zeitung und ist auf der Jagd nach dem Augensammler. Der Täter entführt ein Kind und tötet die Mutter. Der Vater erhält 45 Stunden Zeit um sein Kind zu finden. Tut er es nicht, wird das Kind getötet und ihm das linke Auge entfernt. Daher der Titel Augensammler durch die Presse. Das abhören des Polizeifunkes und auch seine alten Kontakte sind dazu hilfreich um genauere Informationen zu den Ermittlungen zu erhalten. Doch der 4. Fall wird ihm zum Verhängnis. Am Tatort wird
ein Gegenstand von ihm gefunden sowie eine Bekanntschaft mit einem
Opfer führt auf ihn zurück. Zorbach wird zum Verdächtigen. Er versteckt
sich auf sein Hausboot und trifft dort auf die Blinde Alina Gregoriev.
Erst will er sie so schnell wie möglich los werden.
Doch als sie ihm sagt das sie Kontakt mit dem Augensammler hatte, wird
sein Interesse geweckt. Wie es hier weiter geht, müsst ihr selbst
nachlesen.
Der Augensammler hat mir insgesamt sehr gut
gefallen. Am Anfang hatte ich das leichte Problem, da sehr oft auf die
Eheprobleme von Zorbach eingegangen wurde. Das hat sich aber dann auch
bald gelegt. Der Schreibstil war, wie von Fitzek bereits
gewohnt, wieder sehr angenehm zu lesen. Die Spannung hielt sich über
das ganze Buch.
Das Buch ist aus mehrere Sichten geschrieben.
Einerseits gibt es Kapitel mit Zorbach, dann welche von Alina sowie von
Stoya – Zorbachs ehemaligem Kollegen.
Das Besondere am Augensammler war das es mit dem
Epilog begann und mit dem Prolog endet. Auch fing die Seitenzahl mit der
letzten Seite an und endete mit der ersten. Den Epilog und Prolog fand
ich auch sehr gut zu lesen. Wird man doch dort
als Leser gewarnt jetzt nicht weiter zu lesen.

Insgesamt war das wieder ein gutes Fitzek Buch. Daher gibt es

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Rezension

[Rezension] Demon Road -Hölle und Highway Band 1 von Derek Landy

Format: Hardcover

Cover: Loewe Verlag

Seiten: 480
Verlag: Löwe Verlag
ISBN: 978-3785585085
Preis: € 19,99
Originaltitel:  Demon Road 01
Reihe: Demon Road
erschienen: 19. September 2016

auch als E-Book erhältlich

*Rezensionsexemplar

 

Wenn ihr glaubt, eure Eltern wären schwierig, dann solltet ihr euch mal mit Amber unterhalten!

Amber Lamont ist gerade 16 Jahre alt, als sie feststellen muss, dass ihre eigenen Eltern sie gerne zum Abendessen verspeisen möchten. Nur so könnten sie ihre Kräfte wieder aufladen. Alles klar: Ambers Eltern sind waschechte Dämonen.
Seitdem ist Amber auf der Flucht. Quer durch die USA ist sie auf der Demon Road unterwegs, einem magischen Straßennetz, das unheimliche Orte und schauerlichste Wesen miteinander verbindet. Sie trifft auf Vampire, Hexen und untote Serienkiller und erfährt nach und nach, was für teuflische Fähigkeiten in ihr stecken …

Derek Landy, geboren 1974, arbeitete als Karatelehrer und Drehbuchautor, bevor er die Idee zu seinen erfolgreichen Skulduggery-Pleasant-Büchern hatte. Die Reihe wurde in 35 Sprachen übersetzt, mehrfach mit Preisen ausgezeichnet und stürmte weltweit die Bestsellerlisten. Derek Landy lebt in der Nähe von Dublin.

Im Rahmen der Vorableserunde bei büchereule.de durfte ich das Buch lesen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag und an Büchereule.

Manch einem wird der Autor bereits bekannt vorkommen. Richtig, Derek Landy hat auch bereits Skulduggery Pleasant geschrieben. Diese Bücher habe ich bisher noch nicht gelesen, doch Band 1 steht bereits in meinem Regal.

Umso gespannter war ich auf Demon Road mit der der Autor eine neue Reihe ins Leben gerufen hat.

Im Alter von 16 Jahren erfährt Amber Dinge, die sie wahrscheinlich nie erfahren wollte. Das ihre Eltern schon immer komisch waren, ist ihr bereits schon früh aufgefallen. Da sie aber mitbekommen hat das ihre Eltern sie verspeisen wollen, erfährt Amber die ganze Wahrheit. Ihre Eltern sind Dämonen. Da Amber abhaut, sind natürlich Ihre Eltern hinter ihr her.

Auf der Flucht wird sie vom mysteriösen Milo begleitet. Er wurde ihr von Imelda, einer Freundin ihrer Eltern, an die Seite gestellt und soll ihr mit der Flucht und der Suche nach einer bestimmten Person helfen. Zuvor ist Amber noch mit den leuchtenden Dämonen in Kontakt getreten. Amber hat jedoch ihre Rechnung ohne ihn gemacht und er macht ihr sozusagen einen Strich durch diese, denn der Dämon lässt sich nicht verarschen.

Ihr Weg für über die Demon Road, welches ein Straßennetz der verschiedensten Orte und schauerlichen Wesen verbindet. Auf ihrem Trip begegnet ihr so manch ein Wesen und immer wieder neue Abenteuer sind zu überstehen.

Wird sie es dennoch schaffen ihre Zielperson zu finden und bleibt die Flucht vor ihren Eltern erfolgreich?

Ich muss gestehen ich hatte am Anfang leichte Schwierigkeiten ins Buch zu kommen. Das hat sich nach einigen Seiten jedoch wieder gelegt. Allerdings ging mir dann mit der Zeit Glen auf den Keks, ein Junge, der Amber eine Zeitlang auf ihrer Reise begleitet hat. Er hatte zwar manchmal recht gute Gedankengänge und Ideen, das war in meinen Augen aber auch schon das einzige.

Amber fand ich jedoch ganz gut. Sie war zwar so manches Mal tollpatschig oder hat einfach nicht nachgedacht. Aber sie wurde in meinen Augen so dargestellt wie ein 16-jähriges Mädel wäre. Milo war eher der verschlossene Typ und hat nicht wirklich viel prei gegeben. Dennoch erfuhr man auch etwas über ihn. Sein Auto jedoch war klasse. Ein Charger, der mal so eben Personen verdaut, das jeden Morgen wieder glänzend da steht und alle Spuren eines Unfalls nicht mehr besitzt.

Auf ihrer Reise ist Amber so manch ein Wesen über den Weg gekommen, angefangen über Vampire bis zu Hexen.

Ihr Road Trip war gut zu lesen. Der Schreibstil des Autors war angenehm und leicht zu lesen.

Das Cover ist passend als Jugendbuch gestaltet. Es zeigt Amber und den Charger, das Auto mit dem Milo und sie unterwegs waren. Die Straße auf der sie steht soll hier sicher die Demon Road darstellen.

Ich bin bereits jetzt schon gespannt wie es mit Amber und Milo im zweiten Band weiter gehen wird.

Wer gerne Bücher von Derek Landy oder Jugendbücher liest, dem empfehle ich dieses Buch.

Ich vergebe

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Lesung

[Lesung] Buchpremiere „Märchenwald“ von Martin Krist

Hallo ihr Lieben,

Mittwoch, dem 14.09.16, war es soweit und ich konnte meinen Gewinn von Zwischen den Zeilen einlösen.

Zusammen mit Saskia von Sasses Reich der Bücher machte ich mich auf den Weg nach Berlin um zur Buchpremiere und zum Meet & Greet, welches mit zum Gewinn gehörte, zu fahren. Das Wetter zeigte sich an diesem Tag von seiner guten Seite.

Ein klein wenig später als zum vereinbarten Termin sind wir auch am Treffpunkt angekommen. Die zweite Gewinnerin inkl. Begleitung war bereits anwesend und so gesellten wir uns dazu.

Martin beantwortete unsere gestellten Fragen so zum Beispiel warum die ersten Bände seiner Paul Kalkbrenner Reihe nicht mehr als Taschenbuch erhältlich sind (durch einen Verlagswechsel). Wir haben beim Meet & Greet gut gelacht und hatten unseren Spaß. Der Autor Martin Krist kam auf Anhieb sympathisch rüber.

Nachdem sich Martin verabschiedete, es standen noch Tonproben an, machten wir 4 uns auf den Weg um noch eine Kleinigkeit zu essen.

Wenig später führte unser Weg zum Berliner Kriminal Theater wo die Lesung statt.

Foto: Diana Drewes

 

Die Karten waren geholt und um 20 Uhr startete die Premierenlesung zu Märchenwald.

Foto: Diana Drewes

Durch die Lesung führte Karla Paul, welche auch die Seiteninhaberin der Buchkolumne ist und Martin Krist stand ihr Rede und Antwort.

Foto: Diana Drewes

Martin Krist hatte an diesem Abend auch noch weitere weibliche Unterstützung von Anne Forman und Nina Hohlfeld.

Foto: Diana Drewes

v. l. n. r.: Anne Forman, Martin Krist, Karla Paul, Nina Hohlfeld

Nachdem Karla Paul auch diese beiden Damen vorgestellt hatte, kam sie mit Martin Krist schnell auf das Gespräch zu seinem letzt veröffentlichten Buch Gewaltloser Rebell: Die Lebensgeschichte des Mahatma Ghandi. Das Gespräch wurde zu Märchenwald übergeleitet an dem die Grundidee von 2 Kindern die Vorlage bildete.
Im ersten Teil der Lesung erfuhren wir von einem „Paar“ das wie Hänsel und Gretel gefangen war. Bereits diese Szene erweckte die Neugier auf das Buch.
Eine weitere Szene brachte uns den kleinen Max mit seiner jüngeren Schwester Ellie näher. Die beiden Kinder wurden, unter Vorwand eines Spiels, in eine Kammer versteckt. Kurz danach wurde die Mutter, so wie es scheint, angegriffen. Unter all seinen Kräften versucht Max sich und seine Schwester aus der Kammer zu befreien.

Foto: Diana Drewes /// Martin Krist und Karla Paul

Nach diesem Lesungsteil erhielten wir darüber Auskunft wie Martin Krist, welcher unter seinem Real-namen sowie einem weiteren Pseudonym, zum schreiben gekommen ist. Insgesamt sind in den letzten 20 Jahren 50 Bücher aus seiner Feder erschienen. Seine Versuche aus Kindheitstagen , sind laut seiner eigenen Aussage, zum Glück nicht erschienen.
Die nächste Lesungsszene brachte uns den Hauptprotagonisten Paul Kalkbrenner näher. Er wurde an einem unscheinbaren Tatort gerufen an dem dann doch etwas grauenhaftes entdeckt wurde. Das Essen nach der Lesung wurde uns dann nicht mehr empfohlen.
Nach diesem Teil stellte Karla Paul ihm die Frage, wie viel von ihm in den Protagonisten Paul Kalkbrenner denn steckt. Martin seine Antwort lautete gar nichts, aber er verriet das eine andere Figur aus einem anderem Buch viel von ihm habe.
Auch wurde erklärt wie es Martin vom Journalisten zum Co-Autor bis zum Autor geschafft hat.
Die letzte Lesung aus dem Buch brachte uns eine junge Frau näher, die in einer Gasse erwachte. Ihre Erinnerungen scheinen erloschen zu sein. Sie befindet sich in misslicher Lage, da ihr 2 Männer, scheinbar betrunken, ziemlich nahe kommen. Doch sie wird durch eine weitere Person, Gee, gerettet. Er bietet ihr seine Hilfe an, doch irgendetwas warnt der jungen Frau vor ihm. Sie ergreift die Flucht. Doch Gee nimmt die Verfolgung auf. Ob sie ihm entkommen kann oder nicht, erfährt man erst mit lesen des Buches.
Im letzten Gespräch erfahren wir noch etwas über den Verdienst des Autoren. Was bleibt ihm wirklich über vom Verkauf eines Buches. Auch das illegale Downloadseiten und günstige Bücher unbekannter Autoren die Existenz der Autoren bedrohen.
Nach der Lesung stand der Autor Martin Krist für Fragen und Signierungen seiner Bücher zur Verfügung. Selbstverständlich haben Saskia und ich unser Exemplar von Märchenwald signieren lassen. Zusätzlich hatte ich auch noch das Buch „Drecksspiel“ dabei und das von Martin zuvor erhaltene Exemplar seiner Kurzgeschichtensamlung  „Der Tod steckt im Detail: Short Crime mit Kommissar Kalkbrenner“ welches ebenfalls signiert wurden.

Foto: Diana Drewes / erstellt mit PicsArt

Im Anschluss stand Martin für ein gemeinsames Bild zur Verfügung.

Foto: Diana Drewes // Diana Drewes – Martin Krist – Saskia Heile

Der Abend hat uns gefallen und wir wurden gut unterhalten.

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Rezension

[Rezension] Scherbenkind von Britt Reißmann

Cover: Diana Verlag

Format: Taschenbuch
Seiten: 448
Verlag: Diana Verlag
ISBN: 978-13453358744
Preis: € 9,99
Originaltitel:  /
Reihe: Verena Sander
erschienen: 08. August 2016

auch als E-Book erhältlich

*Rezensionsexemplar

Stuttgart: Der anonyme Anruf eines Kindes geht beim Polizeipräsidium ein. So kommt Hauptkommissarin Verena Sander auf die Spur einer jungen Frau, durch die sie den Toten aus einem ungelösten Mordfall identifizieren kann. Doch das Verhalten dieser Frau kommt Verena merkwürdig vor. Und das Kind, von dem der Anruf kam, scheint wie vom Erdboden verschluckt. Dann gibt es eine neue Leiche, die Fälle scheinen zusammenzuhängen. Verena muss unbedingt das Kind finden. Und kommt einer an die Grenzen menschlicher Vorstellungskraft stoßenden Tragödie auf die Spur.

Britt Reißmann, geboren in Naumburg/Saale, lernte im Alter von vier Jahren Lesen und begann im Grundschulalter erste Geschichten zu schreiben. Eine Karriere als Autorin war damals fest eingeplant, doch sollten einige Umwege folgen.

Nach einer Berufsausbildung als Intarsienschneiderin und einer weiteren am Händel-Konservatorium Halle (Hauptfach Gesang) war sie zunächst mehrere Jahre als Bandsängerin auf diversen Bühnen in Sachsen Anhalt unterwegs.
Die deutsche Wiedervereinigung verschlug sie nach Baden-Württemberg, wo sie eine Anstellung im Schreib- und Bürodienst bei der Mordkommission Stuttgart fand und sich wieder an ihren Kindheitstraum erinnerte. Der spannende Berufsalltag bei der Kriminalpolizei war wohl dafür verantwortlich, dass sie – nach Veröffentlichung eines Kinderbuches im Jahre 2001 – nicht mehr umhin kam, mit dem Krimischreiben zu beginnen.

Es folgten Veröffentlichungen zahlreicher Kurzkrimis in verschiedenen Anthologien parallel zur Krimiserie um die Stuttgarter Kriminalbeamtin Thea Engel, deren Ermittlungen beim Emons-Verlag nachzulesen sind. Ihr Roman „Der Traum vom Tod“ aus der Thea-Engel-Serie wurde 2009 mit dem DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet.
Seit Juli 2014 ermittelt Theas Kollegin Verena Sander beim Diana-Verlag.

Britt Reißmann ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, und bei DeLiA, der Vereinigung der deutschsprachigen Liebesromanautoren.

Erfahren Sie mehr unter

Als erstes ein Dank an das Bloggerportal, da ich Scherbenkind als Rezensionsexemplar zugesandt bekommen habe.

Mir fällt es gerade ein wenig schwer eine kurze Zusammenfassung zum Buch zu schreiben ohne euch etwas zu verraten.

Bei Scherbenkind handelt es sich um den zweiten Band der Ermittlerin Verena Sander. Sie arbeitet bei der Stuttgarter Polizei. Diese haben vor kurzem einen Anruf eines kleines Mädchen erhalten, das sie wisse wer der Mörder ist der den Mann in der Schrebergartenanlage umgebracht hat. Doch das Mädchen ist nicht auffindbar. Sanders Kollege Messmer ist sich sicher diese Stimme bereits bei den Ermittlungen zum Mordfall gehört zu haben. Die Ermittlungen führen wieder zum Hause der Familie Lohmann. Wieder einmal. Denn bereits beim ersten Anruf wurde herausgefunden, dass dieser vom Anschluss der Familie Lohmann getätigt wurde.

Doch in dieser Familie gibt es kein kleines Mädchen. Selina ist zwar die Tochter, doch diese ist volljährig. Herr Lohmann seine Liebe zur Tochter geht weit hinaus, so das er sie vor allen Gefahren beschützen möchte. Frau Lohmann hingegen liebt mehr ihre Hunde anstatt die Tochter. Diese Familie ist keine wirkliche Familie.

Mehr möchte ich nun wirklich nicht zum Inhalt schreiben, da wie bereits zum Beginn erwähnt alles weitere nur noch viel mehr spoilern würde.

Nach Blutopfer ist Scherbenkind der zweite Fall für Verena Sander. Den ersten Band kenne ich bis dato nicht. Das Vorwissen ist für den Fall auch nicht zwingend erforderlich. Es wird wohl so sein das ein wenig Wissen um die Protagonistin fehlen wird, was beim lesen aber nicht störte. Ab und an wurde ein wenig im Buch davon angerissen, aber genaueres wird man hier erfahren wenn man mit Band 1 regulär beginnt.

Verena Sander kam mir hier recht sympathisch rüber. Mutter einer Tochter, dazu alleinerziehend, die den Spagat zwischen Job und Kind versucht zu meistern. Da ihre Tochter Mona einige Tage beim Vater verbringt und dort den neuen Erdenbürger begrüßen möchte, kommt Verena der aktuelle Fall gelegen. Sie kann sich ihre Arbeitszeit so legen wie es ihr am besten passt.

Auch die Kollegen machten alle einen soliden Eindruck. Thea Engel versucht ihren Freund und Kollegen Messmer an sich zu binden. Der Staatsanwalt kommt hier hingegen bissig rüber. Die Sticheleien zwischen ihm und Verena brachten einen so manches Mal zum schmunzeln.

Der Schreibstil der Autorin hat mir hier gefallen. Das Buch ließ sich leicht lesen und die Spannung wurde kontinuierlich aufrechterhalten. Das Thema ließ einen so manches Mal schlucken und man musste erst einmal durchatmen. Man konnte aber auch, so finde ich darüber mehr erfahren und dazu lernen.

Manch ein verstecktes Geheimnis der Personen wurde hier an Tageslicht befördert.

Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

erstellt mit Corel PaintShop Pro X5

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