[Blogtour] Tag 3 zu Hinterhofleben von Maik Siegel

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erstellt von Agentur spread and read

Hallo Sterne,

willkommen zur Tag 3 der Blogtour rund um Hinterhofleben.

Gestern konntet ihr bei Beatrice etwas über ein Haus als Querschnitt eines Landes lesen.

Ich möchte euch heute Samih vorstellen.

Wer ist Samih fragt ihr euch sicher? Samih ist insgeheim der Protagonist des Buches. Das Buch selbst ist aus der Sicht der Bewohner geschrieben und immer wieder sind die Gespräche und Gedanken bei ihrem neuen Mitbewohner.

Samih ist 27 und stammt aus Syrien. Krieg und Zerstörung haben ihn illegal nach Deutschland reisen lassen. Wie jeder andere Flüchtling hofft auch Samih in Berlin eine neue Heimat zu finden. Samih wurde von Inga und Jan aufgenommen.

Wie stellt ihr euch Samih vor? So wie Inga vielleicht? Ausgemergelte Frisur, zotteliges Haar und ein Blick der von Angst gekennzeichnet ist? Samih würde jetzt sicher sagen: “Nein so sehe ich nicht aus. Ich bin dünn, aber nicht halb verhungert. Mein Haar ist kurz geschoren. Und ja ich habe Angst, doch mein Blick ist voller Misstrauen, denn ich weiß nicht was mich hier erwarten wird.”

Samih erzählt euch auch etwas über seinen ersten Tag: “Inga und Jan haben mich an einen vereinbarten Treffpunkt abgeholt. Da ich kein Wort deutsch sprach und mein Englisch nicht das Beste war, begleitete uns noch eine weitere Person, welche unsere Gespräche übersetzte. Ich bezog das ehemalige Arbeitszimmer von Jan und fand dort für ein paar Stunden Ruhe. Gegen Abend klopfte Inga an meine Tür, es wurde für mich ein Grillfest veranstaltet. Wie ich mich gefühlt habe, brauch ich euch sicher nicht erzählen. Da stand ich nun im Innenhof, verstand kein Wort deutsch und lernte die anderen Bewohner kennen. Ich merkte, das alle sehr reserviert waren und sich kaum trauten mit mir zu reden. Wie auch, ich verstand ihre Sprache nicht und Englisch war teilweise ebenfalls eine Barriere. Still sog ich alles in mich auf.”

“Inga hatte mir unter der Hand einen Platz im Deutschkurs besorgt. So konnte ich diese Sprache lernen. Ich glaube, dass mir das auch recht gut gelungen ist. So wurde ich auch irgendwann ein Teil der Skatrunde von Günther und Ott. Die Runden verliefen recht schweigsam, aber das störte mich nicht.”

“Dennoch behielt ich immer das Gefühl hier nicht willkommen zu sein. Dabei wollte ich doch niemanden etwas böses anhaben. Wer nicht aus meinen Heimatland floh, weiß auch nicht wie es uns Menschen dort erging. Ich habe bald gemerkt das das Leben in Deutschland nicht so ist, wie ich erhofft hatte. Zuviel Missgunst und Angst herrschen hier. Auch Feindlichkeit habe ich kennengelernt. Und glaubt mir das war keine gute Erfahrung für mich.”

“An dieser Stelle höre ich auch auf, wenn ihr mehr über mich und die Bewohner der Hausnummer 68 erfahren möchtet, dann solltet ihr meine Geschichte mit den Augen der anderen lesen”

Auch in dieser Blogtour gibt es etwas zu gewinnen.

Beantwortet mir dazu einfach folgende Frage:

Könntet ihr euch vorstellen ein Flüchtling aufzunehmen? Bitte begründet eure Antwort sachlich.

Zu gewinnen gibt es:

2x je 1 Taschenbuch “Hinterhofleben”
3x je 1 EBook “Hinterhofleben”

Foto: Sabrina Uhlirsch


Teilnahmebedingungen
 Der Teilnahmeschluss ist am 5.3.18

Tourplan

28.02. Ein brisantes Buch bei Charleen von Charleens Traumbibliothek

01.03. Ein Haus als Querschnitt eines Landes bei Beatrice von Eine Bücherwelt

02.03. Samih – Protagonist der Herzen bei Diana von Abendsternchens bunte Welt

03.03. Kann ein Buch die Welt verändern? bei Anna von Passion4Books

04.03. Maik Siegel im Gespräch bei Sandy von Sandys Welt

Die Gewinner werden zeitnah auf der Agenturseite bekanntgegeben.

3 Replies to “[Blogtour] Tag 3 zu Hinterhofleben von Maik Siegel”

  1. Huhu,
    Danke für deinen tollen Beitrag.
    Nein ich könnte es mir nicht vorstellen, da prallen zwei Kulturen und Welten aufeinander und das kann ich mir im Zusammenleben nicht vorstellen.

    LG manu

  2. Hallo und guten Tag,

    Danke für die heutige Vorstellung einer Romanfigur.

    Zur Frage….nein z.Z. eher nicht, weil uns der entsprechende Platz zur Aufnahme fehlt…sorry.

    LG..Karin…

  3. Liebe Diana,

    ein schöner Beitrag aus Samihs Sicht 🙂 Ich darf natürlich nicht in den Lostopf und möchte das auch nicht, aber ich würde trotzdem gerne deine Frage beantworten.

    Wenn ich könnte, dann würde ich einen Flüchtling aufnehmen. Wir hätten tatsächlich ein Gästezimmer mit Doppelbett frei. Allerdings wäre es zeitlich wohl schwierig, weil mein Mann und ich beide ganztags arbeiten und somit wenig Zeit hätten uns mit dem oder den Flüchtlingen auseinander zu setzen. Und das wäre mir dann doch recht wichtig, weil ich den Menschen dahinter auch kennenlernen wollen würde.

    Liebe Grüße
    Anna

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