Rezension

[Rezension] Die Elefantenhüterin von Julia Drosten

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Werbung | Rezensionsexemplar

Die Elefantenhüterin | Julia Drosten | Selfpublishing | 426 Seiten | ISBN 979-8666798874 | ASIN B01K3A2WVQ | erschienen am 08. August 2016 | 3,99€ E-Book | 12,90€ Taschenbuch |

Ein Buch um Gier und Macht aber auch um Liebe, Hoffnung und so etwas wie Vertrauen.

Stell dir vor, du musst jemand sein, der du nicht bist
Ceylon im Jahr 1803, in der Königsstadt Kandy: Phera wird als Tochter des Gajenayke Nilami geboren, des obersten Hüters der königlichen Elefanten. Doch ihr Vater Jeeva braucht einen Sohn als Erben für sein hohes Amt bei Hof. Er und seine Frau Anshu entscheiden, Phera wie einen Jungen aufzuziehen und stürzen ihre Tochter damit in einen tiefen Zwiespalt. Doch Phera ist stark und kämpft für ihre Träume und ihre Freiheit. Halt findet sie dabei in der großen Zuneigung zu ihrer Elefantenkuh Siddhi.Als die Briten Kandy erobern, verliert Jeeva Macht und Titel. Er schließt sich Rebellen an und die Familie flieht in die Berge. Als das Versteck von den Briten aufgespürt wird, kommt es zu einem schrecklichen Blutbad, das Phera für immer verändert.Jahre später, inzwischen zur jungen Frau herangewachsen, ist sie immer noch von dem Gedanken an Rache besessen. Fast gegen ihren Willen verliebt sie sich in den britischen Regimentsarzt Henry Odell, dessen Bruder Charles das Massaker in ihrem Zufluchtsort zu verantworten hatte. Wird sie es schaffen, den Hass gegen ihren Todfeind Charles aufzugeben und sich für die Liebe zu seinem Bruder zu entscheiden?

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Horst und Julia Drosten leben im Münsterland und hatten schon immer den Wunsch, Bücher zu schreiben. Fast genauso viel Spaß macht ihnen die Recherche. Sie flogen schon zusammen in einem alten Doppeldecker oder ließen sich von einer Kosmetikerin verwöhnen. Für “Die Honigprinzessin” absolvierten sie einen Imkerkurs, für “Die schwarze Taube von Siwa” folgten sie in Ägypten den Spuren der alten Pharaonen und für “Die Elefantenhüterin” besuchten sie u. a. wilde Elefanten auf Sri Lanka.
Ihr Bestseller “Die Löwin von Mogador” schaffte es im Juni 2014 auf Platz 1 der historischen Romane bei Amazon.

Julia Drosten schreibt bevorzugt historische Romane. Mit “Die Honigprinzessin” haben sie das erste Mal einen Gegenwartsroman geschrieben.

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Die Elefantenhüterin war mein erstes Buch des Autorenpaares. Der Klappentext klang interessant und machte mich neugierig auf die Geschichte von Phera.

Ja was soll ich sagen, ich war direkt in den bann gezogen. Mit den ersten Seiten war man direkt im Geschehen und hat Phera kennen gelernt. Ihr Schicksal erfährt man bereits schon etwas im Klappentext. Doch das Buch entführt euch weiter in ihr Leben und das was ihr passiert.

Julia Drosten entführt uns hier nach Ceylon, welches man heute als Sri Lanka kennt. Eine fremde und auch exotische Welt. Beschrieben so, dass man sich vorstellen konnte, gemeinsam mit Phera alles zu erleben.

Phera kam mir stark herüber, willensstark vor allem. Eine tapfere, junge Frau, welche ich während des Lesens einfach nur ins Herz geschlossen hatte.

Auch hat mir der Schreibstil hier gefallen. Die Elefantenhüterin hat mich direkt in den Bann gezogen. Es war spannend und interessant von der ersten bis zur letzten Seite.

Meine Ausgabe bezieht sich noch auf ein altes Cover. Mittlerweile gibt es hier ein neues, welches aber ebenfalls sehr passend zur Geschichte erscheint. Denn auch Elefanten spielen hier, wie es der Titel ja auch verrät, eine recht große Rolle.

Ein Buch um Gier und Macht aber auch um Liebe, Hoffnung und so etwas wie Vertrauen. Ein Buch das ich jedem empfehlen kann.

erstellt mit Corel PaintShop Pro X5

Foto: eigene Aufnahme | © Cover Julia Drosten

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