Abendsternchens bunte Welt

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[Rezension] Millionäre lieben anders: Ein Song, zwei Herzen von Nancy Salchow

Werbung | Rezensionsexemplar

© Nancy Salchow

Titel: Millionäre lieben anders: Ein Song, zwei Herzen
Autor: Nancy Salchow
Format: E-Book / Taschenbuch
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 978-1544693774
ASIN: B06XKQWNPF
Seiten: 262
Preis: € 2,99 / 9,99
erschienen am 15. März 2017

*Rezensionsexemplar

Kim, die eine eigene Pension am Meer führt, staunt nicht schlecht, als sich unter einem Decknamen ausgerechnet der millionenschwere Musiker Marvin Seeberg bei ihr einquartiert, anstatt wie andere Stars in einem Nobelhotel abzusteigen. So schnell sie die fast schon magische Begegnung mit ihm realisiert hat, ist er auch schon wieder auf dem Weg zur nächsten Station seiner großen Deutschlandtour. Dass Marvin die Begegnung mit ihr als ebenso magisch empfunden hat, begreift sie erst, als er sie nicht nur auf sein nächstes Konzert einlädt, sondern sich danach auch unter vier Augen mit ihr treffen möchte. Aufgeregt willigt sie ein und begibt sich auf das größte Abenteuer ihres Lebens.

Doch je stärker die Leidenschaft zwischen ihr und Marvin wird, desto größere Zweifel plagen sie: Was soll ausgerechnet sie, die ihr Leben in Ruhe und Idylle über alles liebt, mit einem Mann, der jeden Morgen in einer anderen Stadt aufwacht und wahrscheinlich nie gelernt hat, die Liebe wirklich ernst zu nehmen? Dass sie jedoch selbst die Liebe bisher nicht wirklich kannte, versteht sie erst, als es für ihr Herz kein Zurück mehr gibt und sie die schonungslosen Regeln des Showbusiness auf die harte Weise kennenlernt.

Diese Geschichte enthält erotische und sehr leidenschaftliche Szenen.

Nancy Salchow, geboren 1981, hat seit ihrer Kindheit den Traum, Schriftstellerin zu werden. Als sie sich 2011 mit ihren Werken erstmals an die Öffentlichkeit wagt, gewinnt sie direkt einen bundesweiten Literaturwettbewerb. Seitdem hat sie mehrere Bücher veröffentlicht, sowohl im Verlag (Droemer Knaur, Heyne) als auch im Selfpublishing, das viele Kindle-Top-100-Bestseller für die Autorin mit sich brachte. Egal, ob in ihren Liebesromanen, autobiografischen Schicksalsberichten oder Familienromanen, das große Gefühl ist der Autorin in jeder ihrer Geschichten besonders wichtig.

Sie lebt mit ihrem Partner, drei Hunden, fünf Katzen, einigen Hühnern und Enten in der Nähe von Wismar, direkt an der schönen Ostsee, was auch der Grund dafür ist, dass viele ihrer Bücher am Meer spielen.

Auch hier wieder vielen Dank an die Autorin das ich am Entstehungsprozess teilnehmen konnte und das Buch bereits vorab in Abschnitte lesen konnte. Es hat mir viel Freude gemacht, das Buch wachsen zu sehen. Dennoch wurde meine Meinung dadurch nicht beeinflusst

Zu dem Inhalt werde ich nicht wirklich etwas schreiben, da der Klappentext hier eine gute Zusammenfassung gibt, ohne dass dieser zu viel verrät. Als Leser erfährt man jedoch bereits einen ersten Einblick was uns mit diesem Buch erwartet.

Das Cover vom Buch ist wieder ansprechend und ergibt auch hier einen wundervollen Wiedererkennungswert zu ihren bereits anderen erschienenen Büchern.

Bereits mit den ersten Seiten war ich wieder in den Bann gezogen und hätte zum Zeitpunkt an dem das Buch nach und nach entstanden ist, immer gerne sofort weitergelesen um zu wissen was mit den beiden Protagonisten noch geschehen wird. Nancy Salchow hat die beiden Hauptpersonen in meinen Augen wieder sehr gut dargestellt. Sie kommen authentisch rüber. Gerade auch Kim mit ihren Zweifeln, war für mich nachvollziehbar geschrieben. Man erlebt mir ihr gemeinsam die Höhen und Tiefen, mit den zweifeln ihrer Gefühle und dem Leben was dahintersteckt. Wahrlich mag das Zusammenleben mit einen Musiker nicht einfach sein.

Die Autorin hat hier wieder einen wunderbaren Schreibstil hingelegt, der mich wie bereits erwähnt an das Buch gefesselt hatte. Es ließ sich einfach und schnell lesen. Der Spannungsbogen zog sich sehr gut durch das ganze Buch. Auch wurde alles gut beschrieben, aber nie zu viel, so dass es nicht langweilig wurde.

Bei Millionäre lieben anders: Ein Song, zwei Herzen handelt es sich für mich nicht um einen klischeehaften Millionärsroman. Hier erwartet euch ein gefühlsvoller Liebesroman.

Ich hatte mit dem Buch eine angenehme Lesezeit, die in diesem Fall sehr schnell vorbei war. Das Buch kann ich euch daher empfehlen.

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Rezension

[Rezension] Windgeflüster in Fella von Lara Kessing

Titel: Windgeflüster in Fella
Autor: Lara Kessing

© Lara Kessing

Format: E-Book / Taschenbuch
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 978-1540515964
ASIN: B01LX23S19
Seiten: 462
Preis: € 2,99 / 11,96
erschienen am 25. November 2016

Sorijas Welt ändert sich von einem Tag auf den anderen. Ein zerstörerischer Hagelsturm wütet in Fella und sorgt dafür, dass die Senk, eine Gruppe gewaltbereiter Fella-Bürger, die Kontrolle übernehmen. Während Sorija um ihr Überleben kämpft, unterläuft ihr ein gravierender Fehler und sie hat nur einen Versuch, diesen Fehler wiedergutzumachen. Die Fähigkeit, zu unterscheiden wer Freund und wer Feind ist, wird überlebenswichtig. Schnell wird klar: Die Senk bleiben dabei nicht ihre einzigen Feinde und die Liebe wartet nicht auf einen günstigen Zeitpunkt. Um ihr Ziel zu erreichen, muss Sorija die Rolle ihres Lebens spielen.

Lara Kessing liebte es schon immer, sich Geschichten und Charaktere auszudenken. Allerdings hatte sie es bisher alleine in ihrem Schreibkämmerlein gemacht. Bis der Tag kam, an dem sie sich der Revolution ihrer Gliedmaßen ergeben musste. Ihre Finger haben es nicht mehr eingesehen, sich abzurackern und immer neue Texte zu schreiben, ohne dass es veröffentlicht wird. Ihre Beine wollten nicht, dass die vielen Spaziergänge, bei denen die Erzählungen und Charaktere wuchsen, umsonst waren. Unterstützung kam von den Augen, die stundenlang auf Bildschirme und Papier starren mussten, und den Lippen, auf denen ständig herumgekaut wurde, während die Autorin beim Schreiben mit ihren Charakteren mitgefiebert hatte. Als dann noch Bruno, der innere Schweinehund, nicht ständig umsonst getreten werden wollte, um weiter an Texten zu arbeiten, war Lara endgültig überstimmt und wagte den Schritt der Veröffentlichung. Sobald die Entscheidung getroffen war, erkannte sie, dass sie alle recht hatten. Der richtige Zeitpunkt war gekommen. Voller Vorfreude und Spannung sieht sie ihrer Reise durch die Literaturwelt entgegen.

Über Facebook wurde ich von der Autorin angeschrieben ob ich nicht Interesse hätte ihr Buch „Windgeflüster in Fella“ zu lesen. Da ich mir dann den Klappentext durchgelesen hatte und ihn recht interessant fand, habe ich gerne zugestimmt.

So konnte ich das E-Book nun lesen. Zum Anfang hatte ich leichte Startschwierigkeiten. Es waren direkt viele Personen und die Namen dieser waren hier auch recht ungewöhnlich. Man hat hier zum Teil erst einmal überlegt wie man diese überhaupt richtig ausspricht. Doch mit der Zeit kam man gut ins Buch rein und die Personen wurde allmählich bekannter.

Die Protagonistin Sorija hat mir gefallen. Sie kam mir recht sympathisch rüber. Sehr oft kam ihre Angst und ihre Furch herüber. Sorija kam als allgemein recht ängstliche Person herüber. Oft konnte man diese nachvollziehen, doch so manches Mal hätte ich ihr gerne einen kleinen Schups gegeben nur damit sie diesen Schritt endlich vornimmt. Doch irgendwann blieb ihr nichts anderes übrig als Mut zu beweisen.

Der Schreibstil der Autorin war als angenehm wahrzunehmen. Windgeflüster in Fella ließ sich einfach lesen. Nachdem man erst mal mit den Personen erstmaligen Kontakt hatte, wurde es auch umso interessanter.

Aufgrund der zahlreichen Beschreibungen zog sich manches Kapitel ein wenig in die Länge. Was ich jedoch schade fand, das vieles wirklich nur angedeutet wurde und man nie so richtig eine genaue Beschreibung bekam. Anderseits kann es auch die eigene Fantasie anregen um sich in seiner eigenen Gedankenwelt die Szene weiter zu spinnen.

Das Cover selbst fand ich recht außergewöhnlich gestaltet. Es sticht aus anderes Covern hervor.

Bei Windgeflüster in Fella handelt es sich um den ersten Band. Band 2 Mondgeflüster in Fella kann jedoch ohne Vorahnung zum ersten Teil gelesen werden. Soweit wie ich mitbekommen haben, führen die Fäden der ersten beiden Bände in Band 3 „Feindgeflüster in Fella“ zusammen.

Die beiden Folgebände habe ich jedoch bisher noch nicht gelesen, bin aber bereits gespannt was Weiteres in Fella geschehen wird.

Aufgrund der Startschwierigkeiten und der vielleicht nur manchmal angedeuteten Details ziehe ich hier ein Stern ab. Dennoch hatte ich eine spannende Lesezeit.

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Rezension

[Rezension] »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen« von Martin Schörle

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Titel: »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«
Autor: Martin Schörle

© Engelsdorfer Verlag

Format: E-Book/ Taschenbuch
Verlag: Engelsdorfer Verlag
ISBN: 978-3960084082
ASIN: B01N4KWB4O
Seiten: 119
Preis: 4,99€ E-Book / 9,50€ Taschenbuch
erschienen am  7. Dezember 2016

Der kabaretteske Monolog „Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten“ beschert dem geneigten Leser Einblicke in das Leben des Vollblutverwaltungsgenies Hans Fredenbek, der sich in seinem ganz eigenen Gedankengewirr aus Aktenzeichen, Dienstverordnungen, statistischen Erhebungen zusehends verheddert. Es wird deutlich, dass er sich von dem Leben jenseits seines Büros nahezu völlig verabschiedet hat. Vor allem aber wird schonungslos aufgedeckt, dass es zwischen Slapstick und Tragik eine Nahtstelle gibt. Und dass diese Nahtstelle einen Namen hat. Und dass dieser Name Hans Fredenbek ist. – „Einladung zum Klassentreffen“ In ihrer Schulzeit hatten Marina und Carsten eine Liebesbeziehung. Nach 20 Jahren soll ein Klassentreffen stattfinden. So meldet sich Carsten, einer der Initiatoren, auch bei Marina, deren Leben nach Schicksalsschlägen zeitweilig aus den Fugen geraten war. Die gemeinsame innige Zeit ist für sie längst Vergangenheit, ein Früher. Aber an Carstens Gefühlen hat sich anscheinend nichts geändert. Sein Anruf weckt auch bei Marina Erinnerungen. Das unverfänglich begonnene Telefonat führt beide in ein Wechselbad der Gefühle … Inhaltlich eine Liebesgeschichte wagt das Stück den Spagat zwischen Komik & Tragik, Lachen & Weinen.

keine Infos

Bereits im letzten Jahr hatte ich dieses etwas andere Buch gelesen und nun folgt auch endlich meine Rezension dazu. Warum etwas anders fragt ihr euch vielleicht. Für mich war es auf jeden Fall etwas anderes, denn das Buch ist als Theaterstück bzw. Stücke geschrieben. So etwas habe ich in dieser Form noch nicht gelesen.

Daher war ich gespannt wie mir das Buch denn so gefallen würde.

Mit dem ersten Theaterstück um den Herrn Fredenbek wurde ich leider nicht ganz so hundertprozentig warm. Dennoch war ich hier gut unterhalten und musste das ein oder andere Mal über sein Gesagtes schmunzeln. Auch da man hier jede Menge Sarkasmus zu lesen bekam. Vielleicht wurde ich damit aber auch nicht so warm, da ich mich in einen Beamten bzw. in Herrn Fredenbrek nicht so hineinversetzen konnte.

Das zweite Stück hat mir persönlich etwas besser gefallen. Dieses wurde mehr in Dialogform geschrieben und ich traf hier auf mehr als eine Person. Gerade auch die Stimmen im Off waren so manches Mal doch recht amüsant. Auch ging es ein wenig ans Herz, da es hier eine kleine Liebesromanze gab

Martin Schörle hat beide Theaterstücke verständlich geschrieben. Ich konnte sie mir auf jeden Fall gut vorstellen und hatte so manch eine Bühnenszene vor dem innerlichen Auge.

Auch hat mir der Schreibstil gefallen. Es ließ sich recht gut lesen und ich kam nicht wirklich ins Stolpern. Auch das man sich gut das Bühnenbild vorstellen konnte, da man hierzu immer mal wieder kleine Beschreibungen zu fand, hat mir gut gefallen.

Alles in allem hat mich das Buch mit seinen 2 Stücken sehr gut unterhalten. Daher kann ich dieses auf jeden Fall auch weiterempfehlen.

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Rezension

[Rezension] Rudeljagd von Marcus Hünnebeck

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Titel: Rudeljagd
Autor: Marcus Hünnebeck

© Marcus Hünnebeck

Format: E-Book/ Taschenbuch
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 978-1549981371
ASIN: B076C4SVWZ
Seiten: 324
Preis: 2,99€ E-Book / 9,99€ Taschenbuch
erschienen am  27. Oktober 2017

Wenn Bewunderung in Hass umschlägt

Zwei brutale Morde. Zweimal das gleiche, mit dem Blut der Opfer geschriebene Wort: „Rudel“. Erst lockt ein Mann eine junge Frau aus ihrer Wohnung und sticht sie nieder. Achtundvierzig Stunden später schlägt der Mörder auf einem Rockfestival erneut zu. Robert Drosten übernimmt die Ermittlungen. Wurden die Toten Opfer eines diabolischen Rachefeldzugs? Drosten sieht sich einem Täter gegenüber, der vor nichts zurückschreckt. Viel zu spät erkennt er, dass er zwischen die Fronten einer erbarmungslosen Auseinandersetzung geraten ist, an deren Ende auch sein Tod stehen soll. 

Marcus Hünnebeck wurde 1971 in Bochum geboren und lebt inzwischen als freier Autor in Leipzig. 

Im März 2001 erschien mit „Verräterisches Profil“ sein erster Thriller, 2003 und 2004 folgten „Wenn jede Minute zählt“ und „Im Visier des Stalkers“.
Dank der Möglichkeiten, die das E-Book-Publishing bietet, veröffentlichte er im Jahr 2013 seine alten Thriller als überarbeitete E-Books. „Wenn jede Minute zählt“ erreichte im Juni 2014 die Spitzenposition der Kindle-Charts und gehörte 2014 zu den zehn meist verkauften E-Books bei Amazon. Die Fortsetzung um den Kommissar Peter Stenzel erschien im Juni 2015 („Stumme Vergeltung“).

Als Erstausgabe erschien im Juni 2014 „Kainsmal“ bei Amazon Publishing. Mit „Die Drahtzieherin“ führte er die Serie um Oberkommissarin Katharina Rosenberg fort. Die Trilogie schloss der Roman „Tödlicher Komplize“ ab.
2015 und 2016 veröffentlichte Egmont-Lyx zwei Bände einer Serie, in deren Mittelpunkt die Journalistin Eva Haller und der Leibwächter Stefan Trapp stehen („Im Auge des Mörders“ und „Abschaum“).

Außerdem verfasste Marcus Hünnebeck im Jahr 2016 zwei Spannungsromane in Zusammenarbeit mit Kirsten Wendt, in denen die beiden die Geschichten getrennt nach männlicher und weiblicher Perspektive aufteilten, um so dem Leser einen ganz anderen Zugang zu einem Thriller zu ermöglichen: „Bruderlos“ und „Opferraum“.

2017 kamen die ersten Bände der neuen Robert-Drosten-Reihe heraus, die bislang aus zwei Teilen besteht („Die Namen des Todes“ und „Schuld vergibt man nie“). In „Sommers Tod“ ermittelt zum ersten Mal der Oberkommissar Lukas Sommer.

Vielen Dank an Marcus Hünnebeck, dass ich dieses Buch testlesen und somit auch rezensieren durfte.

Es war mein erstes Buch von dem Autor und ich war gespannt was mich hier erwarten würde. Denn immerhin hatte ich schon einiges Gute über die Bücher des Autors gehört.

Bereits mit den ersten Seiten war ich im Geschehen. Mich störte es hier auch gar nicht, dass es sich bei Rudeljagd bereits um Band 4 der Robert Drosten Reihe handelte. Sicher fehlte mir hier etwas das Hintergrundwissen zu den Protagonisten, doch beim Lesen war es jetzt nicht sehr zwingend erforderlich. Zu erwähnen sei noch das man mit Beginn des Buches auch einen kleinen Rückblick erhält, so dass man die Protagonisten etwas mehr kennen lernt.

Mit dem Buch hat der Autor auch eine Aktion durchgezogen indem er 30 Namen von Lesern mitverarbeitet hat. Wer jetzt denkt das man hier ja voll durcheinander kommen muss, der ist weit gefehlt. Ich hatte hier mit den ganzen Namen überhaupt keine Probleme. Die Personen tauchten als Polizisten auf oder als Festivalbesucher. Aber auch andere Rollen wurden nach ihnen benannt.

Der Schreibstil in Rudeljagd hat mir sehr gut gefallen. Es ließ sich locker und einfach lesen. Man flog nur so durch die Seiten und hatte es auch mit dem Lese-Sog relativ schnell beendet. Die Spannung war von der ersten Seite an vorhanden und zog sich bis zur letzten Seite durch. Der Autor versteht es seine Leser an das Buch zu fesseln.

Auch wurden die Charaktere bzw. Protagonisten sehr anschaulich dargestellt. Jeder hatte eine eigene Persönlichkeit und diese kam hier ebenfalls sehr gut herüber. Die Ermittler Sommer und Drosten gaben hierein gutes Ermittlerpaar ab. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es mit den beiden noch weitergehen wird. Der ein oder andere Leser wird den Ermittler Sommer sicher schon aus anderen Büchern von Marcus Hünnebeck kennen.

Ich für mich kann sagen das die anderen Bände der Robert Drosten ebenfalls noch auf meinen Reader einziehen bzw. auch schon teilweise eingezogen sind.

Rudeljagd hat mir angenehme und spannende Lesestunden beschert. Ich kann euch das Buch weiterempfehlen, sofern ihr gerne Thriller lest.

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Rezension

[Rezension] Doubt – Zu wahr, um schön zu sein von Nadine Stenglein

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Titel: Doubt – Zu wahr, um schön zu sein
Autor: Nadine Stenglein

©  KopfKino-Verlag

Format: E-Book / Taschenbuch
Verlag: KopfKino Verlag
ISBN: 978-3981796759
ASIN: B01LZB7IHB
Seiten: 82
Preis: € 2,99 / 6,95
erschienen am 27. September 2016

Außer ihrer besten Freundin weiß niemand, dass die 28jährige Kathleen Forster die berühmte Thrillerautorin Kate Simon ist. In ihrem Haus in Neponsit, New York, hat sie ein Zimmer an Paul untervermietet. Der junge Mann hat sich angeblich soeben von seiner Frau getrennt und benötigt nur vorübergehend eine Bleibe. Er sieht blendend aus und ist sehr charmant. Kathleen fühlt sich sofort stark zu ihm hingezogen. Doch dann entdeckt sie mehr und mehr Hinweise darauf, dass es sich bei Paul um den gesuchten Mörder Jack Hope handeln könnte. Trotz der Schmetterlinge im Bauch beginnt sie, auf eigene Faust zu ermitteln – die Schlagzeile „Thrillerautorin überführt echten Mörder“ vor Augen. Doch wie heißt es so schön? Wer sich in Gefahr begibt …

Nadine Stenglein wurde 1977 in Pegnitz geboren und lebt mit ihrer Familie in Bayern. Schon als Kind liebte Nadine es, sich Geschichten auszudenken und diese niederzuschreiben. Ihr Debütroman wurde direkt bei Droemer Knaur Feelings angenommen. Sie schreibt in den Genres Love, Crime, SF und Fantasy, aber auch Gedichte und Songtexte. 2016 erscheinen weitere Romane und Kurzgeschichten in Anthologien von ihr. Schreiben ist für die Autorin pure Leidenschaft. Derzeit arbeitet sie an neuen Projekten. Vertreten wird sie durch die Agentur Ashera.

Habt ihr schon mal etwas von KopfKino Verlag gehört? Nein? Ich zuvor ehrlich gesagt auch nicht. Ihr erhaltet hier Kurzromane bei denen du maximal 2 Stunden Lesezeit hast, also genauso lang wie ein guter Spielfirm geht. Ein Buch was man wirklich mal zwischendurch lesen kann.

Ich durfte aus dem Programm Doubt – Zu schön, um wahr zu sein lesen. Der Klappentext hatte mich angesprochen und so war ich gespannt was mich hier erwarten würde.

Die Idee hinter dem Roman fand ich ganz gut. Die Protagonistin Kathleen nimmt einen Untermieter auf da dieser sich von seiner Frau getrennt hatte. Bis er eine eigene Bleibe gefunden hat, geht sie dir bitte ihrer Freundin nach und bietet Paul somit einen Unterschlupf an.

Nur eine Person weiß das Kathleen unter einen Pseudonym erfolgreiche Thriller Autorin ist. Das sie bald eigenen Stoff für einen Thriller bietet, ahnte sie noch nicht.

Den Schreibstil der Autorin Nadine Stenglein hat mir gefallen. Der Kurzroman ließ sich einfach und schnell lesen. Man konnte lachen und hatte spürte auch die Spannung. Als Leser hat man selbst mitgerätselt ob die Hinweise nun stimmten oder nicht.

Auch wurden in meinen Augen die Protagonisten recht authentisch dargestellt. Jeder hatte so seine Macken. Dies machte sie auch so natürlich.

Gern hätte ich auch noch mehr von den beiden gelesen, fand die Länge aber auch so recht angenehm. Ein Buch das man wirklich einfach mal so zwischendurch lesen kann.

Wenn ihr gerne Kurzromane lest in denen Spannung und Gefühlvorkommt, dann sollte auch Doubt – zu schön um wahr zu sein auch etwas für euchsein. Ich kann die Geschichte auf jeden Fall weiterempfehlen.

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