Rezension

[Rezension] Die Anstalt der Toten von Moe Teratos

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Werbung | Rezensionsexemplar
Die Anstalt der Toten| Moe Teratos | Redrum Books | 322 Seiten | ISBN 978-3959577441 | ASIN B085W4XBMW | 4,99€ E-Book | 14,99€ Taschenbuch | erschienen am 12. März 2020

Grafik Kurzbeschreibung

Yannick Gerlach ist der Sohn liebender und wohlhabender Eltern. Eigentlich sollte er glücklich sein, doch das ist er nicht. Ihn quälen Suizidgedanken und er wird immer wieder zum Opfer seiner eigenen Ängste. Dann passiert das Unfassbare: Durch einen schrecklichen Unfall, an dem Yannick die Mitschuld trägt, kommt sein kleiner Bruder Theodor ums Leben. Yannick wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Was er dort erlebt, stellt jeden Schmerz, den er je gespürt hat, in den Schatten. Denn in der Seelenheil-Klinik leben nicht nur die Patienten unter menschenunwürdigen Verhältnissen, sondern auch die Geister derjenigen, die dort gewaltsam zu Tode gekommen sind.
Yannick versinkt in einem Sumpf aus Realität und Einbildung, aus dem es offenbar kein Entkommen gibt.

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Schriftzug Autor

Wenn Moe Teratos eine Geschichte schreibt, hat sie immer ein klares Ziel vor Augen: Menschen müssen sterben. Möglichst viele. Und dabei ist es ihr egal, ob sie den Figuren Zombies, Wesen aus einer anderen Welt, Mutanten oder – was ihre Lieblingsvariante ist – einen Serienkiller auf den Hals hetzt.
Bei einer Sache kann man sich bei ihren Büchern also sicher sein: Gestorben wird immer. Mal geht es schnell und schmerzlos, mal langsam und qualvoll.
Wenn sie sich nicht der Welt von Gewalt und Tod hingibt, lebt sie zusammen mit ihren Katzen und ihrem Mann ein ziemlich spießiges Leben in Duisburg.

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Schriftzug Meine Meinung

Was für ein Buch, was anderes kann ich hier nicht sagen. Der Klappentext von Die Anstalt der Toten hat nicht zu viel versprochen. Das Cover dazu ist auch sehr passend.

Mit diesen Buch bekommt man Horror in Geisterform.

Wir lernen hier Yannick kennen, der sein Leben gerne ein Ende setzen möchte. Unzählige Versuche hat er schon hinter sich aber entweder gingen sie schief oder er hat im letzten Moment einen Rückzieher gemacht. Sein neuester Versuch sollte diesmal der letzte sein. Er organisiert sich eine Schusswaffe, doch hier geht der Schuss vollkommen nach hinten  los. Sein Bruder stirbt und seine Eltern schicken ihn darauf hin in eine Anstalt. Was Yannick hier erwartet, davon hätte er sich nie träumen lassen.

Man ist direkt mit den ersten Seiten im Geschehen und begleitet Yannick. Man spürt seine Verzweiflung und seine stillen Hilferufe.

Man erlebt sein Ankommen und seine Zeit in der Anstalt. Das aufeinandertreffen mit dem Paranormalen erzeugte beim lesen eine Gänsehaut.

Mit der Zeit verlor ich selbst den Überblick und fragte mich was ich noch real und was ist nur in seinem Kopf.

Je weiter man las umso gespannter war man und man gruselte sich selbst ein wenig mit.

Mir hat der Schreibstil der Autorin hier gefallen. Es war mein erstes Buch von ihr und wird auch nicht das letzte gewesen sein.

Moe Teratos schafft es, den Leser ans Buch zu fesseln.

Das Ende war ein Showdown, der mir sehr gut gefallen hat. Mehr kann man einfach nicht dazu sagen. Man bekommt eine Auflösung und steht dann doch vor weiteren Fragen.

Anmerken muss man hier das der Umgang in der Anstalt nicht ohne sind. Aber ich denke hier passte es sehr gut ins Buch hinein.

Wer Horror mag und das Paranormale noch dazu, dem kann ich Die Anstalt der Toten nur empfehlen.

Der Titel passte hier eindeutig zum Inhalt. Ein lesenswertes Buch, das einem spannende und gruselnde Stunden beschert.

erstellt mit Corel PaintShop Pro X5

Foto: eigene Aufnahme | © Cover Redrum Books

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