Abendsternchens bunte Welt

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[Rezension] Unter pechschwarzen Sternen von Gereon Krantz

Format: E-Book / Taschenbuch

Cover: Pro-Talk

Verlag: Pro Talk Verlag
ISBN: 978-3939990444
ASIN: B076T3KS4J
Seiten: 354
Preis: € 8,99 E-Book / 14,90 € Taschenbuch
erschienen am 6. November 2017

*Rezensionsexemplar

In Berlin wird die Leiche einer Frau gefunden, mit Messerstichen übersät und grausig in Szene gesetzt. Ein Ritualmord? Die Tat eines psychisch Kranken? Der Auftakt einer Mordserie, die die Hauptstadt in Atem halten wird? Den Fall übernehmen zwei Kommissare, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die perfektionistische und ehrgeizige Claudia Vogt und Thomas Harder, ein Alkoholiker mit Todessehnsucht, der nach einem Disziplinarverfahren gerade den Dienst wieder angetreten hat.

Die Zusammenarbeit erweist sich als schwierig. Während Vogt sich beinahe besessen an die Dienstvorschriften hält, scheut Harder nicht davor zurück, auf der Jagd nach dem Mörder alle Regeln zu brechen. Immer wieder geraten die beiden aneinander und stehen sich selbst und der Lösung des Rätsels im Weg. Aber wenn sie den Täter fassen wollen, müssen sie ihre Konflikte überwinden. Und ihnen läuft die Zeit davon: Alles deutet darauf hin, dass es nicht bei diesem einen Mord bleiben wird.

Gereon Krantz, Jahrgang 1982, studierte Germanistik, Philosophie und Sinologie in Köln, Prag und Berlin. Er war als Lagerarbeiter, Archivaushilfe, Ashramhausmeister und Bartender tätig und lebt, schreibt und arbeitet heute in Köln.

„Unter pechschwarzen Sternen“ habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung über das Buch wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Vielen Dank an den Verlag und spread and read für die Übersendung des Buches.

Bei dem Buch handelt es sich um das Debüt des Autors. Der Klappentext machte neugierig, so dass ich recht gespannt auf das Buch war.

Alles in allem konnte mich die Story überzeugen. Da es zwischendurch aber immer mal wieder Passagen gab, die für mich nicht so den Spannungsbogen aufrechterhielten, ziehe ich letztendlich ein Stern bei meiner Bewertung ab.

Die Ermittler Claudia Vogt und Thomas Harder jagen einen Mörder. Sein Opfer setzt der Mörder in Szene. Handelt es sich hier um einen psychisch kranken Mann oder handelt es sich hier um jemanden der nicht nur den einen Mord begeht?

Vogt und Harder könnten nicht unterschiedlicher sein. Wo Claudia Vogt sich an die Vorschriften hält, ist es Thomas Harder der auch einmal andere Ermittlungswege einschlägt und dabei auch die ein oder andere Grenze überschreitet. Ganz zum Leidwesen der Kommissarin Vogt.

Der Schreibstil des Autors hat mir gefallen. Er kam direkt mir Start des Buches auf den Punkt. Beschrieb die Szenen ohne Umschweife. Das Buch selbst ließ sich flüssig lesen.

Auch die Charaktere wurden sehr anschaulich beschrieben. Wo man Claudia als sehr korrekte und ehrgeizige Person kennenlernte, war Thomas genau das Gegenteil. Schnell merkte man das er einen Hang zum Alkohol hat und den Wunsch nach seinen Tod mit sich herum führt. Die Zusammenarbeit der beiden gestaltete sich recht schwierig. Dennoch mussten diese sich irgendwie zusammenraufen um letztendlich auch den Mörder zu finden.

Die Sichtweise wechselte immer mal wieder zwischen den Ermittlern, den Mörder aber auch mal des Opfers hin und her. So bekam man einen genaueren Einblick.

„Unter pechschwarzen Sternen“ ist dennoch ein gelungenes Debüt des Autors. Trotz der kleinen Schwäche empfehle ich das Buch weiter, da ich hier spannende Unterhaltung und angenehme Lesestunden hatte.

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[Rezension] Kiss Me – Vielleicht für immer von Dana Summer

Format: E-Book / Taschenbuch

Cover: Dana Summer

Verlag: Selfpublishing
ISBN: 978-3743837461
ASIN: B077Z8B4Z2
Seiten: 241
Preis: € 2,99 E-Book / 9,99€ Taschenbuch
erschienen am 17. Januar 2018

*Rezensionsexemplar

Julys Welt gerät völlig aus den Fugen, als sie kurz vor ihrer Hochzeit erfährt, dass der Mann, den sie für ihren Vater gehalten hat, gar nicht ihr Vater ist.

Sie muss ihre Vergangenheit ins Reine bringen, um ihrer Zukunft positiv entgegenblicken zu können. So sagt sie ihre Hochzeit kurzerhand ab, um ihren Erzeuger aufzusuchen.

Doch an der angegebenen Adresse trifft sie auf einen ganz anderen Mann: Cale Hardin, Eishockeystar und Kanadas Sexiest Man Alive.

 

Cale kann es nicht fassen. Da steht tatsächlich mitten in der Nacht eine wildfremde Frau vor seinem Wohnzimmerfenster und beobachtet ihn dabei, wie er sich mit einem One-Night-Stand vergnügt.Obwohl er die Fremde augenblicklich aus seinem Leben verbannen will, hilft er ihr doch schließlich bei ihrer Suche nach ihrem Erzeuger.

Das Schicksal hat jedoch viel mehr mit den beiden vor, als sie zunächst denken …

keine Info

„Kiss Me – Vielleicht für immer“ habe ich von der Autorin als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür, meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst.

Vielleicht habt ihr bereits etwas von „Kiss Me – Devil“ gehört oder gelesen. Denn bei Vielleicht für immer handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe. Ich kenne den ersten Band nicht, fand aber auch das ich diesen nicht unbedingt kennen musste. Man trifft in Band 2 auf die Protagonisten aus Devil und erhält nochmals einen ganz kleinen Rückblick ihrer Geschichte.

Mit diesem Buch durfte ich die Geschichte von July und Cale erfahren und lesen. July reist nach Jeroma Hill um dort ihren leiblichen Vater zu finden und zu triffen. Doch anstelle diesen, trifft sich auf den heißbegehrten Eishockeyspieler Cale Hardin.

Beide Charaktere haben mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen. Und doch laufen sie sich immer wieder über den Weg.

Es war mein erstes Buch der Autorin und sicher auch nicht das letzte, welches ich von ihr gelesen habe. Dana Summer hat es geschafft mich an Kiss me zu fesseln, so das ich es kaum aus der Hand legen konnte. Hier treffen Humor und tiefsinnige Szenen aufeinander. So habe ich mit den Protagonisten gelacht und gelitten.

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, das Buch ließ sich locker und leicht lesen. Die Kapitel wechselten sich aus der jeweiligen Sicht zwischen July und Cale ab, so das man hier als Leser beiden Protagonisten und auch ihre Gedanken näher kennen lernen konnte.

Die beschriebenen Orte wurden anschaulich dargestellt und man sah diese mit dem inneren Auge direkt vor sich. Ich hatte beim lesen Lust auch Urlaub in dem kleinen Örtchen Jeroma Hill zu machen.

Die Protagonisten wurden authentisch dargestellt, denn jeder der beiden hatte mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen.

Das Cover selbst finde ich auch sehr gelungen, es hat mich direkt angesprochen. So hätte ich es auch in einer Buchhandlung in die Hand genommen und mir genauer angesehen.

Wenn ihr Geschichten liebt, in der es Humor, etwas Tragik und Liebe geben darf, dann kann ich euch dieses Buch sehr empfehlen.

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[Rezension] Hinterhofleben von Maik Siegel

Format: Taschenbuch (auch als E-Book erhältlich)

Cover: Divon

Verlag: Divan
ISBN: 978-3863270469
ASIN: B0774W8H7X
Seiten: 300
Preis: E-Book 8,99€ / Taschenbuch 15,90€
erschienen am 27.11.2017

*Rezensionsexemplar

Was passiert mit einer Hausgemeinschaft, wenn auf einmal statt Mülltrennung Weltpolitik diskutiert wird?
Die Linde im Hinterhof grünt gerade erst, als die Bewohner der Nummer 68 im Prenzlauer Berg entscheiden, dem syrischen Kriegsflüchtling Samih Unterschlupf zu bieten.

Doch mit der Zeit spaltet sich die Hausgemeinschaft in hilfsbereite und um die eigene Sicherheit besorgte Menschen, deren Zentrum die Linde im Hof bildet und als Inbegriff des deutschen Raumes gilt.
Im Hinterhof erlebt sie als stumme Zeugin, das Verhalten und die Gedanken der 68er gegenüber ihrem neuen Nachbarn Samih. Die neuesten Entwicklungen, die er mit sich bringt und die gemeinsamen Entscheidungen der sehr heterogenen Hausgemeinschaft werden im Hinterhof ausgetragen. Bis das letzte Blatt der Linde im Herbst gefallen ist, werden die Bewohner einiges über sich und ihre wahren Absichten offenbart haben.

Maik Siegel wurde 1990 in Salzgitter geboren. Er studierte Germanistik und Anglistik auf Lehramt in Braunschweig, Berlin, Leeds, Taipeh und London. Arbeitsaufenthalte in Tansania, Kanada und Uruguay. 2013 gewann er den A.E. Johann-Literaturpreis. Er ist Redaktionsmitglied des Literaturmagazins „metamorphosen“ und lebt in Berlin-Neukölln.

Über die Agentur Spread and Read habe ich über den Divan Verlag das Buch „Hinterhofleben“ als Rezensionsexemplar erhalten. An dieser Stelle nochmals Dankeschön. Meine Meinung über das Buch wurde dadurch nicht beeinflusst.

Ich war gespannt was mich mit diesem Buch erwarten würde. So ging ich ganz ohne Erwartungen an das Buch heran.

Erwartet hat mich ein sehr aktuelles Thema. Handlungsort ist ein Berliner Mehrfamilienhaus. Man trifft hier auf verschiedene Personen, Charaktere und Nationen. Wie gehen die verschiedenen Personen um, wenn eine Mietpartei einen illegalen Flüchtling aufnehmen möchte? Genau das könnt ihr in Hinterhofleben lesen. Sagen kann ich euch, dass sie hier viele Offenbarungen zeigen werden.

Der Schreibstil ließ sich für mich ganz gut lesen. Flüssig ebenfalls noch dazu. Ich kannte den Autor vorher nicht, so war ich mit dem Schreibstil auch nicht vertraut. Fand aber recht schnell ins Buch rein.

Wie ich bereits oben erwähnt habe, trifft man hier auf viele verschiedene Charaktere und alle wurden wie im wahren Leben dargestellt. Man durfte diese nicht nur bei ihrem Handeln beobachten sondern auch ihre Gedanken lesen. Hier war alles dabei. Das Thema war immer wieder der Flüchtling Samih. Tumaini, der Sohn einer im Haus lebenden afrikanischen Familie, stellte die Fragen an Samih, die sich kein anderer traute zu stellen. Ein gelungener Schachzug vom Autor.

Die Anwohner der Hausnummer 68 entwickelten sich immer mehr zum positiven oder auch negativen. Ich finde der Autor hat hier jeden einzelnen Charakter recht gut dargestellt.

Sehr gerne hätte ich auch mehr von Samih gelesen, wie er sich in dieser Hausgemeinschaft fühlt. Wie er jeden einzelnen Anwohner einschätzt. Das fehlte mir hier ein wenig. Man erfuhr mehr durch die Anwohner, als durch Samih, wie es ihm ergeht oder was er gerade machte.

Seine Geschichte, warum er fliehen musste, hab ich mit viel Erwartung gelesen. Und auch hier spielt der 10 jährige Tumaini eine große Rolle. Dieser Junge ist mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen. Denn er war der Einzige der nicht voreingenommen war und mit „offenen Armen“ auf Samih zuging.

Alles in allem hat mir das Buch recht gut gefallen. Ein Punkt Abzug gibt es, da mir ich mir mehr Gedanken von Samih gewünscht hätte. Wer ein Buch mit einem sehr aktuellen Hintergrund lesen möchte, dem kann ich Hinterhofleben empfehlen.

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[Rezension] Von ganzem Herzen Emily von Tanya Byrne

Hardcover, 352 Seiten, Oetinger Verlag

Cover: Oetinger

ISBN: 978-3789120176
Preis: € 16,95
auch als E-Book erhältlich

Mitten ins Herz: Wer Rache sucht, wird Liebe finden. Psychologische Spannung der Extraklasse! Für die siebzehnjährige Emily bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr geliebter Vater ein gefährlicher Krimineller ist. Als er von Juliet, der Tochter eines seiner Opfer lebensgefährlich verletzt wird, sinnt Emily auf Rache. Sie erschleicht sich unter falschem Namen das Vertrauen von Juliet und ihrem Freund Sid und freundet sich mit den beiden an. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass sie sich in Sid verliebt und damit in eine nahezu ausweglose Zwangslage gerät. Ein extrem spannender Roman über Liebe und Vergeltung, Schuld und Sühne – Mitfiebern garantiert!

Tanya Byrne wurde in London geboren. Nach Studium und acht Jahren Tätigkeit bei BBC Radio lebt sie als freie Autorin in der südenglischen Grafschaft Surrey. »Von ganzem Herzen Emily« ist ihr spannendes Debüt.

Von ganzen Herzen Emily wird aus der Sicht von Emily selbst erzählt. Die Aufmachung ähnelt dabei einem Tagebuch. Emily erzählt ihre Geschichte teils ohne Gefühl und ist dabei schonungslos. So jedoch bekommt man einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt.

Emily ist 17 Jahre alt und sitzt in der psychiatrischen Abteilung einer Jugendstrafanstalt. Sie war ein Kind reicher Eltern und war verwöhnt ohne Ende da sie alles bekam. Emily wuchs ohne Mutter auf und so versuchte der Vater den Ausgleich zu schaffen in dem er ihr alles gab was sie wollte. Als sie erfuhr das ihr Vater ein Hochkrimineller ist, gerät ihre heile Welt aus den Fugen. Nachdem ihr Vater durch Juliet, der Tochter eines ermordeten Polizisten, niedergestochen wird und anschließend ins Gefängnis wandert, sinnt Emily auf Rache.

Juliet kam in ein Zeugenschutzprogramm und wurde unter einem anderen Namen und einen anderen Ort in einer Pflegefamilie untergebracht. Emily bekam durch ihren Onkel den Aufenthaltsort heraus und schmiedete ihren Plan. Unter den Namen Rose und mit verändertem Aussehen suchte sie den Kontakt zu Juliet. Sie versucht sich mit Juliet anzufreunden um sie dann im nachhinein zu zerstören. Einen Strich durch die Rechnung macht ihr Sid. Emily hätte nicht gedacht das ihr ein Mensch nochmal so nah kommen kann und verliebt sich in ihn. Doch Sid ist mit Juliet zusammen.

Die Charaktere wurden jeden auf ihrer Weise gut ausgearbeitet. Man konnte Emily teils gut verstehen, manchmal jedoch auch nicht. Sie kam oft gefühlskalt herüber. Juliet war mir nicht ganz so sympathisch. Sie hatte eine eigenartige Art an sich. Sid hat mir ebenfalls gut gefallen.

Ebenfalls wurden die anderen Mädchen der psychiatrischen Anstalt gut ausgearbeitet. Man lernte alle auf ihre Art und Weise kennen. Auch die Gespräche mit der Psychologin brachten noch mehr Spannung in die Geschichte. So wurden die einzelnen Bausteine zum Schluss eine zusammenhängende Story.

Ganz zum Schluss überlegt man was mit Emily wird. Hier fehlt leider die Auflösung, denn es hätte mich interessiert wie es ihr weiter ergangen ist.

Das Cover finde ich ebenfalls toll gestaltet. Die Blutflecken und der tote Vogel passen irgendwie zur Story und Emily ihren Erzählungen.

Ich für mich kann hier eine Leseempfehlung ausgeben an alle die eine spannende Geschichte lieben, Wendungen mit denen man nicht ganz so rechnet und Protas die gut ausgearbeitet sind.

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[Rezension] Der Todeskünstler von Cody McFadyen

Cover: Bastei Lübbe

Format: Taschenbuch
Seiten: ca. 540 (1034 insgesamt)
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9783404170289
Preis: € 9,99
Originaltitel: Face of death
Reihe: Smoky Barrett
erschienen: 16. Mai 2014

 

Das Grauen ist hier…

Smoky Barrett riecht den Tod, als sie die Tür öffnet. Der Boden und die Wände sind mit Blut getränkt. Auf dem Bett liegen zwei tote Körper – geschändet, entstellt, ausgeweidet. Neben ihnen kauert ein Mädchen. Der Todeskünstler hat sie besucht. Seit Jahren zerstört er ihr Leben, tötet jeden, der ihr lieb ist. Er will sie in den Wahnsinn treiben und nach seinem Bild neu erschaffen. Er wird wieder zu ihr kommen …

Als die FBI-Agentin Smoky Barrett in Cody McFadyens Leben trat, änderte sich für ihn quasi über Nacht alles. Denn die Protagonistin seines ersten Thrillers „Die Blutlinie“ kam bei den Lesern sensationell gut an und machte ihren Autor weltbekannt. Dabei entschied sich McFadyen, der 1968 in Texas geboren wurde, eher spät, seinen lang gehegten Traum vom Schreiben in die Realität umzusetzen. Er war 37 Jahre alt, als er Smoky Barrett erfand. Zuvor hatte er in verschiedenen Berufen gearbeitet, zuletzt als Gestalter von Websites. Mittlerweile wurde aus seinem Debütband eine ganzen Reihe um seine Heldin, und er scheint noch einiges vorzuhaben mit der mutigen Ermittlerin. McFadyen lebt mit seiner Familie in Kalifornien.

Vor ein paar Tagen habt ihr die Rezension zum ersten Teil
des Doppelbandes erhalten. Heute folgt dann Teil 2 mit „der Todeskünstler“.
Auch hier war ich gespannt was mich dieses Mal erwarten würde.
Smoky ist nun, nach dem tragischen Verlust ihres Mannes
und ihrer Tochter, Ersatzmutter für die Tochter ihrer ermordeten Freundin
geworden. Noch immer redet das Mädchen nach dem grausamen Tod an ihrer Mutter
nicht. Doch Smoky kann sich auch so mit ihr verständigen.
Es dauert nicht lange es gibt eine neue Jagd nach einem
Täter. Smoky, gerade im Urlaub, wird angerufen da eine Jugendliche nach ihr
gefordert hat. Das Mädchen, Sarah, möchte nur mit ihr reden. Also macht sich
Smoky auf den Weg und trifft abermals auf einen grausamen Tatort. In diesem das
Mädchen, schweigend am Fenster sitzend. Nur zögerlich erzählt sie, dass es der
Todeskünstler ist, der sie schon seit Jahren verfolgt und nicht allein lässt. Er
tötet all die Leute, die Sarah liebt. Daher ließ sie auch niemanden mehr an
sich heran. Denn das Blutbad was Smoky angetroffen hat, ist die Handschrift des
Künstlers. Abermals geht Smoky hier auf die Jagd nach dem Killer und taucht
gleichzeitig mit dem Tagebuch von Sarah in die Vergangenheit ab.
Wird sie es schaffen den Todeskünstler zu fassen? Lest einfach
selbst Band 2 um Smoky Barrett.
Auch hier hat es Cody McFadyen geschafft die Spannung
durch das ganze Buch aufrecht zu erhalten. Somit bleibt die Blutlinie kein
erfolgreiches Einzelwerk, denn der Todeskünstler kann in meinen Augen hier
vollkommen mithalten.
Mit Faszination und erstaunen liest man hier Sarahs
Geschichte, die von klein auf nur grausames erlebt hat. Man fragte sich zum
Anfang welches Ziel verfolgt er hier mit Sarah und wird er es auch schaffen.
Aber auch Smoky hat weiter mit ihrer Vergangenheit zu
kämpfen. Die Narben sind weiterhin sichtbar und schmerzen ihr noch sehr. Doch
ihr Team steht hinter ihr und geben ihr Kraft und Zuflucht. Doch auch die
Arbeit lässt Smoky wieder aufleben. Man ermittelt hier wieder mit ihr, erlebt
sie in der Mutterrolle, in der sie nun langsam wieder hereinwächst. Immer mit
dem Gedanken ob sie auch ja alles richtig macht. Oft auch ihre Zweifel ob es so
bei ihrer Tochter auch gewesen wäre oder was ihr Mann dazu gesagt hätte. Man
spürt den förmlichen inneren Kampf bei ihr.
Mit Band 2 um Smoky Barrett konnte mich der Autor auch
wieder in den Bann ziehen. Ich bin bereits jetzt schon gespannt was mich im
folgenden Teil um Smoky und ihr Team erwarten wird.
Für die spannenden Lesestunden vergebe ich

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